• 23.05.2003, 13:26:42
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Pensionsreform: AKNÖ-Vollversammlung unterstützt alle gewerkschaftlichen Maßnahmen

Kammerräte fordern einstimmig die Rücknahme des Entwurfs zur Pensionsreform

Neunkirchen (AKNÖ).- Kurz vor Beginn der 118. Vollversammlung
der
Niederösterreichischen Arbeiterkammer wurde das Scheitern des
"Runden Tisches" zur Pensionsreform bekannt. AKNÖ-Präsident Josef
Staudinger zeigte sich "maßlos enttäuscht" darüber, dass die
Regierungsvertreter nicht bereit waren, entscheidende Schritte auf
die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Österreichs zuzugehen.

"Noch heute früh habe ich gehofft, dass die stundenlangen
Verhandlungen zu einem positiven Ergebnis führen könnten. Ich habe
an einen Sieg der Vernunft geglaubt. Es hat sich jedoch erneut
gezeigt, dass Kanzler Schüssel offenbar nicht wirklich bereit war,
seinen Entwurf ernsthaft zu überdenken und zu verhandeln", so
Staudinger.

Zum Vorschlag des Kanzlers, am Montag weiterzuverhandeln meinte der
AKNÖ-Präsident in der heutigen Vollversammlung, man müsse auf
Gewerkschaftseite sorgfältig abwägen, ob es Sinn mache,
weiterzuverhandeln. "Es ist sinnvoll, weiterzuverhandeln, wenn es
eine realistische Chance auf substanzielle Änderungen gibt. Es hat
aber keinen Sinn, sich bis 4. Juni hinhalten zu lassen um dann der
Abstimmung im Parlament zuzuschauen", so Staudinger.

Der AKNÖ-Präsident bedankte sich bei allen Arbeitnehmervertretern,
die bereit sind, sich über Parteigrenzen hinweg für die Rechte der
ArbeitnehmerInnen einzusetzen.

Fortsetzung folgt

Rückfragen: AKNÖ, Öffentlichkeitsarbeit, 0664/22 43 971, 0664/81 42
707

OTS0180    2003-05-23/13:26

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