- 23.05.2003, 12:29:00
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Bundesforste wollen 4 Forstverwaltungen in Oberösterreich zusperren
LH Pühringer bestätigt in Ausschussrunde die
Rationalisierungsbestrebungen=
Im Rahmen der gestrigen Ausschussrunde hat Landeshauptmann Pühringer
informell bestätigt, dass von den derzeit in Oberösterreich
bestehenden sechs Forstverwaltungen zukünftig nur zwei erhalten
bleiben sollen. SP-Klubobmann Frais hat schon mehrfach von einer
solchen Entwicklung gewarnt: "Wenn jetzt weitere 4 Forstverwaltungen
in Oberösterreich zugesperrt werden, dann bedeutet das nicht nur ein
infrastrukturelles Defizit, sondern auch einen zusätzlichen Verlust
von Arbeitsplätzen. Die SP-Fraktion hat Pühringer aufgefordert, mit
den Bundesforsten zu verhandeln, um festzustellen, welche Standorte
betroffen seien, sowie zu versuchen, den Schaden für Oberösterreich
gering zu halten. Mit Spannung wird erwartet, ob sich der
Landeshauptmann als Interessensvertreter Oberösterreich gegen die
Bundesforste-Vorstände durchsetzt."
Derzeit gäbe es – so Frais – in Oberösterreich fünf Forstbetriebe in
Gmunden, Bad Ischl, Steyr, Molln und Mattighofen sowie die
Nationalparkverwaltung in Reichraming. "Bei der kommenden
Ausschussrunde soll nun Pühringer berichten, welche Standorte
konkret durch Schließungsbestrebungen bedroht sind. Die Bundesforste
wollen ihr Rationalisierungsprogramm bis spätestens 2010 umsetzen."
"Unverständlich ist die Haltung des Landeshauptmanns, dass sich
Oberösterreich als Bundesland nicht in die Umstrukturierung eines
Bundesunternehmens wie die Bundesforste einmengen könne. Es geht
doch hierbei um Betriebe und Arbeitsplätze in Oberösterreich – und
deren Erhaltung müssen der Landespolitik – allen voran dem
Landeshauptmann – immer ein Bedürfnis sein. Deshalb habe ich den
Landeshauptmann im Ausschuss aufgefordert, für Oberösterreich bei
den Bundesforsten zu intervenieren und für den Erhalt dieser
wichtigen Arbeitsplätze zu kämpfen", so Frais.
"Mit Spannung wird erwartet, ob Pühringer bei den Bundesforsten
einen Erfolg für Oberösterreich herausholen kann. Falls ihm das
nicht gelingt, wird der zuständige Unterausschuss die Vorstände der
Bundesforste einladen und mit ihnen konstruktive Lösungen suchen",
so Frais.
OTS0157 2003-05-23/12:29
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