Breite Zustimmung für SVA-Initiative zur Pensionsreform

Wien (OTS) - Die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) mit Obmann Sigl an der Spitze zeigt sich erfreut, dass die gemeinsam mit WKÖ-Präsident Leitl erhobene Forderung nach Entschärfungen bei der Pensionsreform für Gewerbetreibende nun auch von WKÖ-Vizepräsident Krenn unterstützt wird. Die Notwendigkeit einer Reform steht aus Sicht der Wirtschaft außer Streit, allerdings ist eine gerechte und sozial verträgliche Lösung erforderlich. Ohne abfedernde Maßnahmen würden Gewerbetreibende zu den großen Verlierern zählen.

"Die drohenden Benachteiligungen und höhere Pensionsverluste als bei anderen Berufsgruppen haben uns zum Handeln gezwungen", so Obmann Sigl. Bereits am 5. Mai 2003 wurde ein Schreiben an Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel gerichtet, in dem mit Nachdruck auf die einseitigen Belastungen für die Wirtschaft hingewiesen wird. In dem Brief finden sich die nunmehr auch von WKÖ-Vizepräsident Krenn aufgegriffenen Forderungen nach einer Verkürzung des Durchrechnungszeitraumes, der Einführung einer "Hacklerregelung" auch für Gewerbetreibende und einer Anpassung der Aufwertungsfaktoren. Auch der von der Wirtschaft bereits wiederholt geforderte Zugang zu Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung für Selbständige, auch wenn die Arbeitslosenversicherung schon länger zurückliegt, wurde thematisiert.

In einer Besprechung über Anliegen der Unternehmer im Zusammenhang mit den laufenden Reformüberlegungen, bei der auch WKÖ-Vizepräsident Haiden und mehrere Funktionäre des Freien Wirtschaftsverbandes anwesend waren, bestand ebenfalls Übereinstimmung darüber, dass die berechtigten Anliegen der Unternehmerschaft mit Nachdruck vertreten werden müssen.

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