Irak-Kinder: Bleckmann: Unfassbare Entgleisung von Peter Pilz

Behandlung der geretteten Kinder im Irak nicht möglich

Wien, 2003-05-21 (fpd) FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann wies die heute vom Sicherheitssprecher der Grünen, Peter Pilz, getätigten Aussagen bezüglich der Irak-Hilfsaktion als völlig absurd und menschenverachtend zurück. Die irakischen Kinder seien deshalb nach Österreich gebracht worden, weil eine Behandlung im Irak einfach nicht möglich sei.****

Es sei traurig, so Bleckmann, dass sich ausgerechnet ein Grünpolitiker und Gutmensch, wie Peter Pilz, zu derart menschenverachtenden Aussagen hinreißen lasse. Jene bedauernswerten elf Kinder, die nach Österreich gebracht wurden, hätten im Irak keinerlei Überlebenschance gehabt. Das hätte sogar dem Nichtmediziner Peter Pilz, auffallen können. Auch seien die Kinder nicht in der Lage abzuwarten, bis die imaginäre pilz´sche Hilfsaktion zur Sanierung des Irakischen Gesundheitswesens anlaufe, da ihre Verletzungen und Krankheiten rasch behandelt werden müssten, sagte Bleckmann.

"Manchmal reicht es einfach nicht aus, einen Pullover für den Frieden zu stricken. Manchmal muss man rasch und effektiv helfen. Genau das haben die Außenministerin und Staatssekretär Wancek gemacht und damit elf Kindern das Überleben ermöglicht. Hier sind alle aufgerufen, diesem Beispiel zu folgen und für möglichst viele weitere Kinder initiativ zu werden. Denn Trost spendet bekanntlich der Himmel, von den Menschen aber erwartet man Beistand", so Bleckmann abschließend. (Schluss)

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