Transport irakischer Kinder nach Österreich: Ferrero-Waldner dankt US-Aussenminister Colin Powell

Wien (OTS) - Im Anschluss an den Transport von elf
schwerverletzten irakischen Kindern nach Österreich hat sich Aussenministerin Benita Ferrero-Waldner in einem persönlichem Schreiben bei ihrem amerikanischen Amtskollegen Colin Powell bedankt:
"Ohne Ihre persönliche Unterstützung wäre dieser Transport niemals zustande gekommen. Dafür bin ich Ihnen sehr dankbar."

Österreich habe sich bei den vorliegenden Fällen für die Behandlung in österreichischen Spitälern deshalb so stark eingesetzt, weil eine ausreichende Behandlung im Irak selbst (plastische Chirurgie, Mikrochirurgie, etc.) nicht hätte sichergestellt werden können.

Darüber hinaus plane Österreich im Rahmen des sogenannten "Netzwerkes Menschlicher Sicherheit" gemeinsam mit Slowenien und Jordanien die Errichtung eines Zentrums für kriegstraumatisierte Kinder im Süden Bagdads. Ferner werde sich Österreich aktiv dafür engagieren, ein irakisches Krankenhaus mittlerer Größe zu unterstützen und mit der dringend notwendigen medizinischen Ausstattung zu versorgen. "In dieser Frage besteht bereits enger Kontakt mit dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes, Jordanien sowie dem Humanitarian Operations Centre in Kuwait", so die Aussenministerin.

Rückfragen & Kontakt:

Außenministerium
Presseabteilung
Tel.: (++43-1) 53 115-3262
Fax: (++43-1) 53666-213
abti3@bmaa.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MAA0002