Lopatka: Wüste Anrufe zum "Rufer in der Wüste"

Bundespräsident Klestil verunsichert die Menschen

Wien, 21. Mai 2003 (ÖVP-PK) Verunsicherung und Verwunderung löse der Bundespräsident durch seine Aussagen in in- und ausländischen Medien aus, das betonte heute, Mittwoch, ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka. "Wenn der Bundespräsident in der morgigen Ausgabe der Zeitschrift News sagt, er werde nicht aufhören 'Rufer in der Wüste' zu sein, dann sollte er wissen, dass seine Aussagen in den ÖVP-Landesparteileitungen wüste Anrufe verursachen", so Lopatka weiter. ****

Wenn Klestil die verlorene Gesprächskultur im Land kritisiere, dann übersehe er, dass gerade heute ein wichtiger Beitrag zu mehr Dialog geleistet werde, stellte Lopatka fest. "Am Runden Tisch wird heute neuerlich über das wichtige Zukunftsthema Pensionssicherung diskutiert."

Dass Klestil die Entlassung des Bundeskanzlers nur im Vergleich zum schweizerischen Bundespräsidentenamt angesprochen habe, sei bemerkenswert. Lopatka: "Der Vergleich zwischen dem österreichischen und schweizerischen Bundespräsidentenamt hinkt. Denn diese beiden Positionen sind nicht vergleichbar. In der Schweiz sind Präsidenten Mitglied des Bundesrates und immer nur ein Jahr im Amt", schloss Lopatka.

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