Kronberger: ORF: "Der Griff in die Taschen der Gebührenzahler ist phantasielos"

ORF muß Sparfähigkeit und Innovationsbereitschaft beweisen

Wien, 2003-05-21 (fpd) - Gegen die geplante Gebührenerhöhung des ORF wendete sich heute der freiheitliche Mediensprecher und Europaparlamentarier Dr. Hans Kronberger.****

Erstens, so Kronberger, müsse der ORF zuerst sein Einsparungspotential voll ausschöpfen. Zweitens müsse gewährleistet sein, dass das Unternehmen seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag zufrieden stellend erfülle. Beides sei zurzeit nicht der Fall.

Ein weiteres Manko sieht Kronberger in der mangelnden Innovationsbereitschaft des ORF: "Ein modernes Medienunternehmen braucht ständige Reformen, und auch persönliche Verantwortlichkeit für diverse Flops - man denke z.B. an die Sendung "Karlsplatz", die Unsummen verschlungen hat; da wäre es fast kostengünstiger gewesen, jeden einzelnen Zuschauer direkt zu informieren."

Kronberger: "Der Griff in die Taschen der Gebührenzahler ohne beweisbares Reformkonzept ist einfach phantasielos."

Eine Neugestaltung des ORF-Gesetzes dagegen hält der Mediensprecher für durchaus sinnvoll: Damit könne man die größten Schwachstellen dieses Gesetzes beseitigen.

Rückfragen & Kontakt:

Rückfragehinweis: .

Büro MEP Hans Kronberger, Mag. Anne-Catherine
Simon, Tel. 01/40110-5891, Christian Jelinek, 0664/1000 807.

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0002