WOLFMAYR: ERHALTUNG DES KULTURGUTES UND SICHERUNG DER NACHHALTIGKEIT ALS FÖRDERSCHWERPUNKTE DES KULTURBUDGETS

ÖVP-Kultursprecherin nennt Kulturbudget "maßvoll, aber gut"

Wien, 21. Mai 2003 (ÖVP-PK) Als maßvolles, aber gutes Budget in angespannten Budgetzeiten bezeichnet ÖVP-Kultursprecherin Abg. Dr. Andrea Wolfmayr das Budget für den Kulturbereich. Immerhin seien im Doppelbudget für 2003 151.634.000 Euro und für 2004 155.253.000 Euro vorgesehen, so Wolfmayr heute, Mittwoch, am Rande der Sitzung des Unterausschusses Budget, Kapitel Kultur. ****

Mit Beginn 2003 wurde mit der Überführung des Naturhistorischen Museums in die Vollrechtsfähigkeit die Ausgliederung der Bundesmuseen und der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) abgeschlossen, nennt Wolfmayr ein wesentliches Element der Kulturpolitik der Bundesregierung. Dies hat auch budgetäre Effekte: Mit der Basisabgeltung der Bundesmuseen (ohne ÖNB) von 68.749.000 Euro besteht eine solide Basis, mit der die gestellten Aufgaben erfüllt werden können. "Diese Summe wird nun - durch die Überführung des letzten Museums Anfang 2003 - in voller Höhe schlagend."

Als Förderschwerpunkte des Kulturbudgets nennt Wolfmayr die Erhaltung des Kulturgutes und die Sicherung der Nachhaltigkeit (statt Ausstellungsförderungen) im musealen Bereich und im Denkmalschutz.

HANDLUNGSBEDARF BEI STEUERLICHER BEHANDLUNG IM BEREICH DENKMALSCHUTZ

"Handlungsbedarf" ortet die ÖVP-Kultursprecherin bei der steuerlichen Behandlung im Bereich des Denkmalschutzes und spricht dabei vor allem Abschreibmöglichkeiten und Vorsteuerabzugsmöglichkeiten für nichtgewerbliche und private Nutzer an - "denn die Motivierung durch Förderung ist nötig." Schließlich könne niemand zur Erhaltung und Sanierung im Sinne des Denkmalschutzes gezwungen werden, gibt Wolfmayr zu bedenken: "Es bleibt immer noch dem Besitzer überlassen, wertvolles Kulturgut der Allgemeinheit zu erhalten."

ERFOLGS-STORY DER ÖSTERREICHISCHEN BUNDESMUSEEN

Mit Freude und Stolz blickt die ÖVP-Kultursprecherin auf die laufende "Erfolgs-Story" der österreichischen Bundesmuseen: die Häuser boomen wie nie zuvor, noch nie gab es so viele Ausstellungen, in fast allen Häusern sind beachtliche Besucherzuwächse und eine positive Entwicklung des Verhältnisses zahlender MuseumsbesucherInnen zu jenen mit freiem Eintritt zu verzeichnen.

Erwähnenswert ist für Wolfmayr auch das neue, innovative Projekt "Benchmarking für Einrichtungen des Bundes gemäß Bundesmuseen-Gesetz 2002", das im April 2003 gestartet wurde. Dieses Analyse- und Planungsinstrument ermöglicht nun erstmals den Bundesmuseen und der Nationalbibliothek,

  • Umfang, Art und Methoden der Erfüllung des kulturpolitischen Auftrags darzustellen,
  • interne Abläufe zu optimieren und das interne Controlling zu erleichtern;

und unterstützt das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur bei der Erfüllung der Aufsichtspflichten (Genehmigung der Vorhabensberichte, Verteilung der Basisabgeltung, Evaluierung der Erfüllung des kulturpolitischen Auftrags etc.).
(Schluss)

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