NEWS-Umfrage: 67 % für Rentenreform-Verschiebung auf Herbst

Sonntagsfrage: ÖVP-FP stürzen auf 43 % ab, 56 % für Rot-Grün

Wien (OTS) - Die Krise der Koalition nimmt dramatische Ausmaße an:
Die Regierungsparteien haben derzeit nur noch 43 Prozent der ÖsterreicherInnen hinter sich. Das geht aus der aktuellen Umfrage hervor, die Gallup für die morgen erscheinende Ausgabe von NEWS durchführte. Die wichtigsten Ergebnisse:
- Die ÖVP stürzt auf 35 Prozent Wählerzustimmung ab und hat seit der Wahl am 24. November 2002 mehr als sieben Prozentpunkte abgebaut.

- Die FPÖ liegt bei derzeit acht Prozent.

- Parallel dazu legt die Opposition stark zu: Die SPÖ kann mit 42 Prozent Unterstützung rechnen - plus 5,5 Prozent gegenüber dem Wahlergebnis. Die Grünen kommen derzeit auf 14 Prozent - plus 4,5 Prozentpunkte.

- Damit sind Rot-Grün im Rekordhoch von zusammen 56 Prozent. Die sensationelle Differenz zur Regierung:13 Prozent.

- Auch die Kanzler-Frage spiegelt die Krise der ÖVP wieder:
Wolfgang Schüssel und Alfred Gusenbauer liegen praktisch gleich auf:
31 Prozent würden den VP-Chef direkt zum Bundeskanzler wählen, der SPÖ-Chef kommt auf 30 Prozent.

Auch im aktuellen Pensionsstreit ist die Sympathielage klar: Mehr als zwei Drittel der Befragten, nämlich 67 Prozent, sprechen sich gegen einen Beschlusss vor dem Sommer und statt dessen für eine Vertagung auf Herbst aus. Für einen neuen Rentenreform-Anlauf gemeinsam mit den Sozialpartnern im Herbst ist auch, so die NEWS-Umfrage, die Mehrheit der ÖVP- und FPÖ-WählerInnen.

NEWS fragte auch nach einem Solidarbeitrag von Pensionisten mit überdurchschnittlich hohen Ruhebezügen. Das eindeutige Ergebnis: 89 Prozent halten einen Eingriff in bereits bestehende überdurchschnittlicher Pensionen für richtig. 55 Prozent meinen gar, diese sollten um 20 Prozent und in Extremfälle sogar um mehr gekürzt werden.

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