Sommer-Smolik: Gesundheit der Kinder ist der Wiener Umweltstadträtin scheinbar egal

Grüne fordern Reaktion Kossinas zur den Schwermetall verseuchten Spielplätzen

Wien (Grüne) - "Die Reaktion der Umweltstadträtin auf die gestern von den Grünen aufgedeckten hohen Schwermetallbelastungen der Wiener Kinderspielplätze, sind mehr als unbefriedigend", so Claudia Sommer-Smolik, Gemeinderätin der Wiener Grünen. Offensichtlich wird seitens der Stadt versucht das Problem mit der Feststellung "Panikmache" und "keine Gesundheitsgefährdung" unter den Teppich zu kehren. Wissenschaftliche Beweise dafür wurden keine vorgelegt. Ebenso will Umweltstadträtin Kossina auch keine weiteren Untersuchungen zu den Quellen der Schwermetallbelastungen durchführen. Diese wären nach Ansicht der Grünen aber wichtig, weil nur dadurch weitere Verunreinigungen vermieden werden könnten.

Leider können die Wiener Grünen auch keine Entwarnung bezüglich einer möglichen Gesundheitsgefährdung geben. Schwermetalle reichern sich im menschlichen Körper stark an und können vor allem bei Kindern schon in geringsten Mengen zu schweren chronischen Schäden führen. Im Arne-Karlssonpark im 9. Wiener Gemeindebezirk wurde der Unbedenklichkeitsrichtwert um das 10fache (!) überschritten (5,9 mg Quecksilber/kg Erde). "Die Erde auf dem Spielplatz ist so stark verseucht, dass sie nicht einmal zur Autobahnen- und Industriegebietbegrünung eingesetzt werden dürfte. Ein Skandal, dass hier Kossina untätig bleibt", so Sommer-Smolik abschließend.

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