Haubner: "Ältere haben ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft"

Studie zeigt, dass die Solidarität zwischen Jung und Alt ist groß. Ältere möchten auch im Ruhestand beruflich aktiv sein.

Die heute von Staatssekretärin Ursula Haubner und Peter Schimany (Institut für Demographie, Österreichische Akademie der Wissenschaften) präsentierten Ergebnisse des "Population Policy Acceptance Survey" zeigen, dass die Generationensolidarität in Österreich stark ausgeprägt ist. Die Verbundenheit zwischen erwachsenen Kindern und Eltern ist groß. Die Älteren können von den Jüngeren bei Hilfsbedürftigkeit ein hohes Maß an Unterstützung erwarten, so die Studie. "Die Solidaritäts-Drehscheibe Familie löst sich - trotz aller Veränderungen in ihrer Form - nicht auf. Deshalb war es bei der Pensionsreform für mich besonders wichtig, dass die wertvolle Familienarbeit für die Pension positive Effekte hat", erklärte dazu Staatssekretärin Haubner.

Nach den Erkenntnissen der Studie sind die Österreicherinnen und Österreicher hinsichtlich des Bevölkerungswandels sensibilisiert: Auf die Frage, ob sich die Abnahme der Geburtenzahlen nachteilig auf die österreichische Gesellschaft auswirkt, antworten 79 % der Befragten eindeutig mit Ja. "Daher ist unsere Familienpolitik darauf ausgerichtet, mit finanzieller Unterstützung und begleitenden Maßnahmen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern", ergänzt Haubner.

Die erhobenen Einstellungen zur Altersvorsorge zeigen, dass die größte Verantwortung dafür dem Staat zugeschrieben wird (93 %). "Genau deshalb ist es so wichtig, dass wir die staatliche, umlagefinanzierte Pensionssäule auch für die Zukunft sicher machen", so Haubner. Mehr als ein Drittel der Befragten (36 %) bekennt sich zur Abschaffung vorzeitiger Pensionierungsmöglichkeiten, ist aber für flexible Übergänge in den Ruhestand. "Mehr als die Hälfte (53 %) wünscht sich die Möglichkeit, auch im Ruhestand beruflich aktiv sein zu können", erklärte die Staatsekretärin.

Für den großen Kreis der Befragten (20 bis 65-jährige) werden Ältere nicht als Last, sondern als Bereicherung empfunden, deren Rechte zu berücksichtigen und deren Probleme ernst zu nehmen sind. "Die Studie zeigt auf, dass ein gelebtes Miteinander von Jung und Alt vorherrschend ist und dass Tätigkeit und Selbständigkeit im Alter wichtige Werte sind, die wir unterstützen müssen", erklärte Haubner abschließend. (Schluss) bxf

Rückfragen & Kontakt:

Staatssekretariat Ursula Haubner
Pressesprecherin Mag. Veronika Ruttinger
Tel.: (++43-1) 71100-6233
veronika.ruttinger@bmsg.gv.at
http://www.bmsg.gv.at

Bundesministerium für soziale Sicherheit,
Generationen und Konsumentenschutz

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSO0002