Waneck: e-Card: Werksbesuch und Erfahrungsaustausch in Paris

Pragmatische, transparente und rasche Lösung für alle

Paris, (BMGF/STS) – "Obwohl sich die Einführung der Chipkarte wieder nach hinten verschoben hat, betrachte ich es als meine Aufgabe, gezielt Informationen bei Unternehmen die für den Kartenauftrag in Frage kämen zu sammeln", so heute FP-Gesundheitsstaatssekretär Univ. Prof. Dr. Reinhart Waneck anlässlich eines Betriebsbesuches bei Philips in Paris und einer Diskussion mit Vertretern des französischen Gesundheitsministeriums und der französischen Krankenversicherung.*****

Wichtig seien ein intensiver Erfahrungsaustausch und die Diskussion mit Ländern die ein ähnliches System bereits verwenden, so der Staatssekretär weiter, um den gesetzten Zeitplan, durch etwaige Verzögerungen des Hauptverbandes nicht zu gefährden. "Zielsetzung sei die raschestmögliche, kostenminimale und vor allem transparente Lösung für Österreich", betonte Waneck.
Die Chipkarte, die zukünftig den Krankenschein ersetzen werde und eine einfachere Handhabung für die Patienten garantieren würde, müsse in erster Linie vier Funktionen erfüllen können.

Erstens müsse sie vor allem eine Schlüsselkarte sein, um damit den Zugang zu anderen Gesundheitsdatenbanken zu autorisieren, zweitens solle man alle Notfalldaten speichern können, drittens müsse die EDV mit den zusammenhängenden Systemen(Bsp. Spitälern) kompatibel sein und viertens müsse die Datensicherheit gewährleistet sein, betonte Waneck.

Das Gesundheitssystem nehme in Österreich einen hohen Stellenwert ein. Deshalb habe sich unser Land immer bemüht, den bestmöglichen Standard zu erreichen, so der Staatssekretär. Die Einführung der Chipkarte habe nach wie vor einen positiven Effekt für alle Beteiligten, vor allem dann, wenn diese Karte auch administrative Erleichterungen für Patienten und Gesundheitspersonal bringe, betonte Waneck.

"Wesentlich sei jedoch die Erreichung einer möglichst hohen öffentlichen Akzeptanz durch eine pragmatische Lösung für alle betroffene Parteien, um ein derartiges Projekt risikomindernd zu realisieren, schloss Waneck. (Schluss) bxf cc

Rückfragen & Kontakt:

BM für Gesundheit und Frauen
Staatssekretariat
Martin Glier
Tel.: ++43 1 711 00/4619

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BGF0001