Landauer: Forderung der Jugendanwaltschaft nach Abgabeverbot von Alkohol an Jugendliche begrüßenswert

Laska hat Initiative "Kein Alkohol unter 16" verhindert

Wien, 2003-05-21 (fpd) – Als "absolut begrüßenswert" bezeichnete die Gesundheitssprecherin der Wiener Freiheitlichen, Stadträtin Karin Landauer, die heute von der Wiener Jugendanwaltschaft erhobene Forderung nach einem Abgabeverbot von Alkohol an Jugendliche unter 16 Jahren. "Es ist erfreulich, dass sich die Jugendanwaltschaft – offensichtlich im Gegensatz zu SP-Stadträtin Grete Laska - dem Ernst der Lage bewusst ist. Immerhin ergaben Untersuchungen, dass 90% der 15-Jährigen meinen, im Lokal problemlos Alkohol ausgeschenkt zu bekommen und mehr als 1/3 der 15-Jährigen regelmäßig Alkohol konsumiert", so Landauer. ****

Die Stadträtin verwies in diesem Zusammenhang auf das Modell der Wiener FPÖ "Kein Alkohol unter 16". Demnach sollten Gastronomiebetriebe, Supermärkte, Tankstellen etc. dazu motiviert werden, wertvolle Beiträge dafür zu leisten, um die Jugend vor Gefahren und Einflüssen zu schützen und die Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft zu stärken. "Leider wurde diese Initiative von SP-Stadträtin Grete Laska aus unerklärlichen Gründen verhindert. Vielleicht sind die heute erhobenen Forderungen der Jugendanwaltschaft ein Anstoß, die SPÖ-Stadtregierung von den vorhandenen Problemen zu überzeugen".

"Eine rasche Umsetzung der Aktion in Zusammenarbeit zwischen Stadt Wien, Bund, dem Gesundheitsamt und der Jugendanwaltschaft ist jedenfalls ein Gebot der Stunde, um den Jugendlichen den Weg in einer "Trinkerlaufbahn" möglichst zu verwehren", so Landauer abschließend. (Schluss) lb

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