Gehrer: Bildungsministerium stellt Lehrern und Schülern unentgeltlich Virenschutzprogramm zur Verfügung

McAfee VirusScan via Bildungsportal erhältlich

Wien (OTS) - Ein besonderes Service im IT-Bereich bietet das Bildungsministerium allen Lehrerinnen und Lehrern sowie allen Schülerinnen und Schülern an. Sie können sich unentgeltlich ein aktuelles Virenschutzprogramm via Internet herunterladen und so ihre Rechner vor unerwünschten Virenattacken schützen. "Der Computer ist heute aus dem Bildungsbereich nicht mehr wegzudenken". Alle Bundesschulen und insgesamt 99 % aller österreichischen Schulen sind mit dem Internet verbunden, mehr als 140.000 Computer stehen den Schülerinnen und Schülern in den Schulen zu Verfügung. Viele benützen aber auch daheim den Computer, um Aufgaben für die Schule zu bearbeiten. "Mit der Virenschutzsoftware, die zuhause verwendet werden kann, leisten wir einen Beitrag zur Sicherheit bei der Verwendung der neuen Medien", erklärte Bildungsministerin Elisabeth Gehrer.

Die Kosten dieses Services werden vom Bildungsministerium aus den für eFIT verfügbaren Mitteln getragen. Aufgrund eines entsprechenden Vertragsabschlusses mit der Firma Network Associates ist es möglich, die unter der Bezeichnung "McAfee VirusScan" bekannte Virenschutzsoftware Schülern und Lehrern für Einzelrechner zuhause und nicht vernetzte Rechner in der Schule unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Dadurch wird der Gefahr begegnet, dass bei Datenübertragungen zwischen privaten Computern und Computern in der Schule Viren unerkannt mit übertragen werden.

Die Anti-Virensoftware kann über das Bildungsportal http://www.bildung.at heruntergeladen werden. Voraussetzung ist, dass man sich mit Name und gültiger Schulkennzahl registriert. Das Bildungsministerium wird stichprobenartig die Rechtmäßigkeit der Programmnutzung prüfen.

Als Schutz vor unerwünschten Inhalten aus dem Internet bewährt sich bereits seit Jahren das an den Schulen installierte Filterprogramm "Websense". Dieses verhindert beispielsweise den Zugriff auf Internet-Adressen mit gewaltverherrlichenden oder pornographischen Darstellungen und schützt so Kinder und Jugendliche vor jugendgefährdenden Inhalten. Die Kosten für Websense trägt für alle Bundesschulen das bm:bwk. Das bm:bwk hat jedoch mit der Lieferfirma vereinbart, dass auch alle anderen Schulerhalter zu den gleichen Bedingungen Websense beschaffen können.

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