AK: Schere zwischen Wohnungsmieten und Inflation vergrößert sich schon wieder

AK verlangt Reform des Mietrechts

Wien (AK) - Mietwohnungen werden massiv teurer, warnt die AK: Die Nettomieten stiegen im April erneut viel stärker als die Inflation, wie der kürzlich veröffentliche Verbraucherpreisindex zeigt. Die Schere zwischen Mietensteigerung und allgemeiner Preisentwicklung vergrößert sich schon wieder. Daher verlangt die AK endlich eine wirksame Mietenbegrenzung statt des undurchschaubaren Richtwertsystems und die Beseitigung der automatischen Inflationsanpassung von Mieten.

Die Wohnungsmieten sind im April 2003 um 6,5 Prozent teurer geworden. Die Inflationsrate lag bei 1,2 Prozent. Die Mietensteigerungen lagen damit um 5,3 Prozentpunkte über den allgemeinen Preissteigerungen. Seit September vergrößert sich der Abstand zwischen den Mietensteigerungen und der allgemeinen Preisentwicklung immer rascher. Da Einkommenssteigerungen sich an der allgemeinen Preissteigerung orientieren, werden die Einkommen vieler Familien immer stärker mit Mietenzahlungen belastet.

Die Mieten steigen seit September 2002 stärker als die Inflation:

Rückfragen & Kontakt:

Doris Strecker
AK Wien Kommunikation
Tel.: ( ++43-1) 501 65 2677
doris.strecker@akwien.at
http://www.akwien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0001