Haupt zu Pensionsreform: Ohne Erfolg bei Privilegienabbau und Harmonisierung ist an Beschlussfassung nicht zu denken

Halte nichts von Terminsetzungen und Formalismen am Beginn von Verhandlungen

Wien (VK/BMSG/OTS) - Zufrieden über den Verlauf der bisherigen Verhandlungen am "Runden Tisch" zeigte sich heute Vizekanzler Mag. Herbert Haupt: "Ich bin froh, dass aufgrund meiner Initiative 'Runder Tisch beim Herrn Bundespräsidenten' nunmehr konkrete Verhandlungen mit den Sozialpartnern aufgenommen werden konnten. Vor einer Woche war diese Gesprächsbasis, die wir jetzt haben, noch unvorstellbar. Ich halte nichts von Terminsetzungen und unnötigen Formalismen - wir stehen am Beginn von Verhandlungen. Für mich hatten und haben Privilegienabbau und Harmonisierung der Systeme oberste Priorität. Sofern diese Grundlagen nicht erreicht sind, ist an eine Beschlussfassung nicht zu denken." ****

Der Vizekanzler bekräftigte, dass ordnungsgemäße Verhandlungen über die Reform mit den Sozialpartnern ohne Zeitdruck durchzuführen seien. Er hoffe, die Sozialpartner würden das Angebot ihrerseits durch ehrliches und faires Verhandeln wahrnehmen.

"Wir haben ein Mammutprojekt vor uns - viele Ausschussstunden, viele Verhandlungsstunden mit den Sozialpartnern und dem Koalitionspartner", so Haupt. Wenn man alle Verhandlungen und die Arbeit an der Pensionsreform wirklich ernst nehme, sollte man sich an einer Terminsetzung nicht festklammern. "Ich jedenfalls nehme die Verhandlungen sehr ernst und bin froh, dass die Verhandlungen nunmehr am Tisch und nicht mehr auf der Straße stattfinden", so der Vizekanzler abschließend. (Schluss) bxf

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