Broukal zu Forschungsbericht: Ankündigungen statt Taten

Wien (SK) Österreichs Forschungsgemeinschaft schicke fast
jeden Tag verzweifelte Hilferufe an die Bundesregierung. Es sei derzeit einfach zu wenig Geld für die Forschung da, und auch die Oesterreichische Nationalbank werde heuer weniger unterstützen können als in den letzten Jahren. "In dieser tristen Situation braucht die Forschung Geld und nicht Versprechen", erklärte SPÖ-Technologiesprecher Josef Broukal Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Alle paar Monate würden Konzepte aufgestellt, verworfen und wieder aus dem Papierkorb geholt. "Österreichs Forschung braucht Taten - jetzt. Zusagen - jetzt. Mehrjährige Garantien - jetzt."

"Auch wenn ich erst seit einem halben Jahr in der Politik bin", so Broukal, "diese ewigen Potemkinschen Dörfer, diese in der Ferne flirrenden Fata Morganas in der Regierung gehen nicht nur mir zunehmend auf die Nerven. Einigt euch intern, legt euch fest, auf das, was ihr wirklich tun wollt", forderte der SPÖ-Technologiesprecher abschließend die vier für die Forschung zuständigen Minister auf. (Schluss) cs

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