Gorbach: Es braucht Offenheit gegenüber neuen Finanzierungsvarianten in der Forschung

Idee einer Nationalstiftung soll weiter verfolgt werden

Wien (OTS) - "Wir sind in der Forschungspolitik auf dem richtigen Weg", kommentierte Infrastrukturminister Hubert Gorbach den Forschungsbericht, den er heute gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Elisabeth Gehrer im Ministerrat vorlegte.
"Ambitioniertes Ziel bleibt, Österreich bis 2006 unter die Top 5 der Forschungsländer Europas zu bringen. Dafür müssen wir uns noch kräftig anstrengen", sagte Gorbach.

Die Wirtschaft werde sich an Forschungsprojekten nur dann beteiligen, wenn neben einer entsprechenden Forschungsinfrastruktur auch eine langfristige finanzielle Planungssicherheit gewährleistet sei. "Das fordert von uns Offenheit gegenüber neuen Finanzierungsvarianten", forderte Gorbach. So solle etwa die Idee der Nationalstiftung für Forschung und Technologieentwicklung weiter diskutiert und verfolgt werden. Der Kapitalgrundstock dieser Stiftung müsse langfristig aufgebaut werden und könne aus Reserven oder Dividenden der Nationalbank oder aber aus Privatisierungserlösen gespeist werden, führte Gorbach aus. Das könne ein entscheidender Beitrag für die Erhöhung der Forschungsquote sein.

In diesem Zusammenhang sehe er auch die Steuerreform 2005: "Aus forschungspolitischer Sicht gilt es, Anreize für Betriebsansiedelungen internationaler Forschungsbetriebe zu schaffen. In diesem Zusammenhang nenne ich die Senkung der Unternehmensbesteuerung, insbesondere der Körperschaftssteuer als nachhaltige Maßnahme", schloss Gorbach. (schluß bxf)

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