Studiengebühren werden bei längerer Krankheit zurückgezahlt

ÖH: "Andere reden nur von ‚Geld-zurück-Garantie', wir kümmern uns tatsächlich darum"

Wien (OTS) - Ab Wintersemester 2003/04 werden den Studierenden die Studiengebühren bei dreiwöchigen oder längerem Krankenhausaufenthalt zurückerstattet. Das hat die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) mit ihrem neuen Versicherungspartner, der Wiener Städtischen Versicherung, ausgehandelt. Wie bereits bisher werden jedes Semester 0,36 Euro im Rahmen des ÖH-Beitrages (14,86 Euro) für eine studentische Versicherung bezahlt, durch die jedeR Studierende auf dem Weg zur und auf der Universität unfall- und haftpflichtversichert ist. Ab kommenden Semester wird es dabei neben der Rückerstattung der Studiengebühren bei längerer Krankheit zu zahlreichen weiteren Serviceerweiterungen kommen.

Die Schadenssummen bei den Unfall- und Haftpflichtversicherungen werden um rund ein Drittel erhöht, bei allen weiteren von StudentInnen privat abgeschlossenen Versicherungen bei der Wiener Städtischen werden Ermäßigungen gewährt. Außerdem wird die ÖH ab nächstem Semester ausführlich an allen Universitäten über die im ÖH-Beitrag inkludierte Versicherung und ihre Leistungen informieren.

ÖH-Vorsitzende Andrea Mautz: "Den Studierenden ist oft nicht bewusst, dass sie bei all ihren Aktivitäten rund um das Studium versichert sind. Nachdem diese studentische Versicherung nach 15 Jahren erstmals neu ausverhandelt und verbessert wurde, ist es an der Zeit, die Studierenden darüber auch ausreichend zu informieren."

Anita Weinberger, zweite Frau im ÖH-Vorsitzteam, streicht insbesondere die neu verhandelte Rückerstattung der Studiengebühren bei längerer Krankheit hervor: "Wir hatten in den letzten Semestern einige Studierende, die aufgrund eines längeren Krankenhausaufenthaltes ihr Studium nicht vorantreiben konnten. Sie mussten die Gebühren zahlen, um nicht exmatrikuliert zu werden. Ab nächsten Semester haben diese Studierenden, die sich vorrangig um ihre Gesundheit kümmern müssen, eine Sorge weniger. Sie bekommen die Gebühren zurückerstattet."

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