Oberhaidinger zu Stromlösung: Sinn einer österreichischen Lösung muss Stärkung nicht Schwächung sein

Bartenstein nun gefragt - muss aktiv in Brüssel für österreichische Lösung werben

Wien (SK) Nachdem die EU-Kommission hinsichtlich einer österreichischen Stromlösung neue Forderungen gestellt hat, stellt sich für SPÖ-Energiesprecher Georg Oberhaidinger die Frage, ob eine derartige Stromlösung noch Sinn habe, da das Ziel eine Stärkung und nicht eine Schwächung der Unternehmensstrukturen sein müsse. Immerhin habe man es am europäischen Binnenmarkt mit Energieriesen wie die französische Edf oder die deutsche RWE zu tun, so Oberhaidinger am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Es sei aber auch die Politik gefragt, unterstrich der SPÖ-Politiker. "Wo ist die Stimme von Wirtschaftsminister Bartenstein in Brüssel in dieser Angelegenheit zu hören?", so Oberhaidinger. Werden die Forderungen der Kommission bei der österreichischen Energielösung bloß zur Kenntnis genommen oder "setzen wir uns auch zur Wehr?", betonte Oberhaidinger. Der SPÖ-Energiesprecher hatte ursprünglich angenommen, dass aktiv für diese Lösung des österreichischen Energiemarktes in Brüssel von Regierungsseite geworben wird. Insgesamt musste Oberhaidinger in Energiefrage ein "halbherziges Agieren" der schwarz-blauen Regierung feststellen, sodass keine konsistente Energiepolitik auszumachen sei.

Abschließend wiederholte Oberhaidinger seinen Hinweis, dass man gegen die europäischen Energieriesen auf lange Sicht nur bestehen könne, wenn man die Unternehmensstruktur in Österreich stärkt. (Schluss) ns

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