Strutz: Kritik an "Kärnten-Erklärung" wird zurückgewiesen

Landeshauptfrau Klasnic zeigt Interesse an Haiders "Werte des Lebens"

Klagenfurt, 2003-05-19 (fpd) Die heute von ÖVP-Obmann Wumitzer erhobene Kritik im Zusammenhang mit der "Kärnten-Erklärung" wird von Seiten der FPÖ als nicht zutreffend und bewusst falsch verstanden zurückgewiesen. Es habe keinen Missbrauch des Kärntner Landhauses gegeben, da es das verbriefte Recht des Landeshauptmannes sei im Klagenfurter Landhaus zu informieren. Dies habe Landeshauptmann Jörg Haider im Rahmen seiner "Kärnten-Erklärung", bei der er sich für soziale Gerechtigkeit, Stärkung der Familien und soziale Marktwirtschaft ausgesprochen hat, in einer äußerst korrekten und parteipolitisch unabhängigen Weise getan, erklärte heute der freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz.

"Es freut uns, dass im Gegenzug zu Wurmitzer die steirische Landeshauptfrau, die politisch weitsichtiger ist und in der ÖVP mehr zu sagen hat als Wurmitzer, großes Interesse an der Kärnten Erklärung von LH Jörg Haider gezeigt hat. Zum einen ersuchte Landeshauptfrau Klasnic "bitte die Kärnten-Erklärung von Landeshauptmann Jörg Haider auch in schriftlicher Form zur Verfügung zu stellen" , zum anderen entsandte sie den Leiter der Präsidialabteilung der Steiermärkischen Landesregierung Hofrat Dr. Lind zur "Kärnten Erklärung" von Landeshauptmann Jörg Haider, um diese mitzuverfolgen. Eine erfolgreiche Landeshauptfrau wie Klasnic orientiert sich zum Unterschied von Wurmitzer eben an der erfolgreichen Politik Jörg Haiders", stellte der freiheitliche Landesparteiobmann heute fest.

Zur Spekulation über eine Vorverlegung der Landtagswahl sagte Strutz:
"Diese wird nicht stattfinden. Wir sind dem Wähler verpflichtet und werden bis zum letzten Tag für Kärnten arbeiten. Wenn aber SPÖ oder ÖVP etwas anderes wünschen, dann sollen sie das offen sagen, anstatt sich ständig vor Gerüchten und Halbwahrheiten, die in die Öffentlichkeit getragen werden, zu verschanzen. Sowohl SPÖ als auch ÖVP haben nämlich bei den Freiheitlichen um eine Vorverlegung des Termines der Landtagswahl vorgefühlt."

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