VP-Gerstl: Neue City-Bikes sind nur geübten Radlern zu empfehlen!

Kinderfahrrad in Kinderschuhen

Wien, 2003-05-19 - Der für heute früh geplante Start für das neue City-Bike Wien Projekt erfolgte alles andere als euphorisch. Nur zwei der 50 geladenen Testradler sind der Einladung gefolgt und wagten einen Versuch. Nachdem StR Schicker schon nach wenigen Metern Teststrecke wieder die Benutzung seines Dienstwagens bevorzugte, absolviert VP-Wien Verkehrssprecher Gerstl seine heutigen Termine mit einem solchen City-Bike.
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Seine ersten Eindrücke fasst Gerstl so zusammen: "Das Rad ist für Erwachsene viel zu klein, die niedrigen Pedale lassen jede Kurven fahrt zu einem riskantem Manöver werden. Auf Kopfstöckelpflaster ist es auf Grund fehlender Federung und der Vollgummireifen so gut wie unfahrbar. Die fehlende Gangschaltung und keine Rücktrittbremse machen das Fahren auch nicht komfortabler."
Ein wesentliches Problem sieht Gerstl bei der Bezahlung der Leihkosten. Nur mit Bankomatkarte kann ein City-Bike entlehnt werden. Eine Abbuchung vom Konto des Entlehners erfolgt allerdings erst bei einem 2. Ausleihen. Wird nur 1x ausgeliehen erfolgt auch keine Abbuchung vom Konto. Erst mit gerichtlichen Klagen kann das Betreiberunternehmen zu seinem Geld kommen.
"Auch wenn ich es nicht hoffe, es scheint noch ein sehr langer Weg bis zur Serienreife des City-Bike Modells zu sein", so VP-Verkehrssprecher Gerstl.

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