GRAS: AG-Wahlkampfgag 'Geld-zurück-Garantie' wie Seifenblase zerplatzt

Skalicky erklärt eigenen Vorschlag für "dumm und illegal"

Wien (OTS) Das Ehrenwort bezüglich der 'Geld-zurück-Garantie', das TU-Rektor Skalicky letzte Woche noch vollmundig verkündet hat, ist heute erwartungsgemäß wie eine Seifenblase geplatzt. 'Ich erkläre meine Vorgangsweise für dumm und illegal', erklärte Skalicky bei der heutigen Pressekonferenz mit Rektorenchef Winckler. Der Wahlkampfgag der ÖVP-Aktionsgemeinschaft (ÖVP-AG), der von Skalicky auf Druck der ÖVP-AG unüberlegt übernommen worden ist, ist damit endgültig gescheitert.

Zu erwarten ist, dass nun auch BOKU-Rektor März, der noch vor dem Wochenende ebenfalls auf den Wahlkampfflop der ÖVP-AG reinfiel, es Skalicky gleich tun wird und diese AG-Idee fallen lassen wird. "Die Garantie ist schlicht nicht finanzierbar, das merkt sogar der Dümmste", erklärt Ralph Schallmeiner, Teil des GRAS-Spitzenteams.

Skalicky meinte heute außerdem. er werde nie wieder etwas zu diesem Thema sagen, hoffentlich werden die Studiengebühren erhöht. Die Studenten sollen zahlen, bis sie schwarz werden, und das sei nicht politisch gemeint. "Diese Aussage eines Rektors ist eine unglaubliche Frechheit. Er will jetzt die Studierenden für die eigene Dummheit verantwortlich machen. Das ist eines Rektors nicht würdig. Die GRAS fordert Skalicky auf, diese Aussage richtig zu stellen oder andernfalls zurückzutreten", so Barbara Wittinger, Teil des GRAS-Spitzenteams.

Skalicky gab bei der Pressekonferenz zudem bekannt, dass die TU Wien ihr Personal nicht mehr zahlen könne, es ginge "sich einfach nicht mehr aus". Auch Rektorenchef Winckler berichtete, dass die Mittel für die Implementierung des Universitätsgesetzes 2002 (UG 2002) fehlen würden. Winckler: "Wir wissen nicht mehr, ob wir die Mieten oder Lehrentgelte bezahlen können, die Situation ist dramatisch." Angesichts derart drastischer Budgetlöcher, muten Versprechungen wie eine Rückzahlung der Studiengebühren absurd an. Zu dieser Einsicht kam schließlich auch Skalicky. Nur Rektor März und der AG fehlt diese Einsicht noch, so Schallmeiner.

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