GRAS nahm gemeinsamen Fototermin wegen RFS-Teilnahme nicht wahr

Gemeinsam mit rechtslastiger Fraktion von einem Foto lachen? Nicht mit uns!

Wien (OTS) Die GRAS (Grüne & Alternative StudentInnen) lehnte heute eine Teilnahme am gemeinsamen Fototermin aller SpitzenkandidatInnen ab, weil sie nicht gemeinsam mit dem RFS fotografiert werden wollen. Im Gegensatz zu etwa einer Podiumsdiskussion sei im Rahmen eines Fototermins keinerlei inhaltliche Abgrenzung zum RFS möglich. Die Weigerung, sich mit dem RFS ablichten zu lassen, begründet die GRAS mit einer tiefen Ablehnung gegenüber allen faschistischen, nazistischen, neonazistischen, antisemitischen, rassistischen, sexistischen und diskriminierenden Denkweisen und Handlungen.

"Wir verwehren uns dagegen, neben RFS-Spitzenkandidat Konrad Weiß zu stehen und so zu tun, als wäre die Welt in Ordnung. Genau gegen solche, in den Rechtsextremismus abdriftende, Strömungen kämpfen wir seit Jahren”, erklärt Barbara Wittinger, Teil des Spitzenteams der GRAS, die Hintergründe.

"Die engen Verbindungen des RFS zu schlagenden Burschenschaften, die Zusammenarbeit des RFS mit dem rechtsextremen Publizisten Claus Nordbruch, sowie die wohlwollende RFS-Berichterstattung durch die rechtsextreme Publikation Aula sind Gründe genug, diesen Fototermin nicht wahrzunehmen”, so Ralph Schallmeiner, zweiter Teil des Spitzenteams der GRAS, weiter.

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