SP-Haider: Nur starke Hochschülerschaft kann erfolgreich gegen unsoziale Bildungspolitik kämpfen!

ÖH-Wahlen vom 20. bis 22. Mai

Linz (OTS) - Nur eine starke, kämpferische ÖH, die sich nicht zum Handlanger dieser Regierung machen lässt, wird vehement gegen die destruktive und unsoziale schwarz-blaue Bildungspolitik kämpfen", appelliert LH-Stv. Erich Haider an alle StudentInnen, von ihrem Stimmrecht bei den von 20. Bis 22. Mai stattfindenden ÖH-Wahlen Gebrauch zu machen. Der VSStÖ tritt an, um ein Studieren ohne Barrieren möglich zu machen und verlangt dafür eine ausreichende finanzielle Ausstattung der Unis. "Bildung ohne Schranken, ohne Studiengebühren und Schulgeld und gleiche Bildungschancen für alle, lauteten auch die zentralen Forderungen im Rahmen unserer Bildungsoffensive", betont LH-Stv. Erich Haider.

"ÖVP und FPÖ hingegen wollen Bildung wieder zu einer Frage des Geldes machen, der Lehrbetrieb droht aufgrund finanzieller Engpässe zu kollabieren. Zuwenig Lehrpersonal und überfüllte Hörsäle prägen den Studentenalltag. Die Freigabe der Studiengebühren und eine mögliche Zugangsbeschränkung schweben als Damoklesschwert über den Köpfen der Studenten", so Haider.

"Die SPÖ Oberösterreich hat im Rahmen ihrer Bildungskampagne eine klare Definition der öffentlichen Anforderungen an die Universitäten gefordert, die echte Autonomie haben müssen, eine bessere Koordination der Universitäten untereinander, die Abschaffung der Studiengebühren sowie die Vereinbarkeit von Studium und Beruf" wehrt sich LH-.Stv. Haider dagegen, dass Bildungseinrichtungen kaputt gespart werden.

Mit ihrer Aushungerungspolitik treibe Bildungsministerin Gehrer die Unis an den Rand den finanziellen Ruins und stehle sich dann mit dem Hinweis auf die Autonomie aus der Verantwortung. So wie in vielen anderen Bereichen, spiele Schwarz-Blau auch hier ein falsches Spiel. Denn wenn kein Geld da sei, nütze auch die ganze Autonomie nichts. Die Studienbedingungen würden von Jahr zu Jahr schlechter, das Hochschulbudget werde laufend gekürzt, beim Personal gespart und die Stipendien seien seit 1999 nicht erhöht worden. "Wenn die Universitäten im Herbst dem Ansturm der Studierenden dann nicht mehr gewachsen sind, ertönt sicher wieder der Ruf nach "Lenkungsmaßnahmen", sprich Studiengebühren-Freigabe und Zugangsbeschränkungen", befürchtet Haider und betont, dass nur durch eine starke und kritische Hochschülerschaft weitere Grauslichkeiten an den Unis verhindern werden könnten.

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