Niederwieser gegen "Eurofighter-Optimismus", für Forschungsinvestitionen

"Tirols Wirtschaft braucht nicht auf Kriegstechnologie setzen!"

Wien (SK) Unverständlich findet SPÖ-Abgeordneter Erwin Niederwieser den Eurofighter-Optimismus, den die Westcam-Gruppe jetzt medial verbreitet: "Vielleicht sollte die Regierung auch noch Panzer und Raketenabwehrsysteme anschaffen, damit es noch mehr militärischen Schub für Tirol gibt?", fragt sich Niederwieser. Die SPÖ hingegen setze auf einen Friedensschub für Tirol: "Die Tiroler Hochtechnologie kann auf die Eurofighter als Eintrittskarte in den militärisch-industriellen Komplex wirklich gern verzichten. Würde Minister Bartenstein nur ein Drittel der zwei Milliarden Euro statt in Abfangjäger in die Forschung investieren, könnte man hunderte High-Tech-Projekte in Tirol vorantreiben, die dem Frieden dienen, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung bringen und noch dazu weltweit vermarktbar sind. So fehlen halt überall notwendige Gelder, sei es für die renommierte Quantenphysik, sei es für eine dringend notwenige Mitgliedschaft des Innsbrucker Instituts für Astrophysik in der ESO (=European Southern Observatory), damit sie den mühsam erreichten Anschluss an die Weltspitze auch in Zukunft halten können - um nur ein paar Beispiele zu nennen", sagt Niederwieser. ****

"Schade, dass sich die Firma Westcam so leichtfertig für die Eurofighter-Kampagne der Regierung hergibt. Aber auf einen Wirtschaftsschub durch Kriegstechnologie braucht Tirol dank seines allgemein hohen Technologie-Potenzials wirklich nicht zu setzen", so Niederwieser abschließend. (Schluss) se/mp

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