VP-Finz: Forderung nach Isoliereinheit kommt reichlich spät

Spezialabteilung in Wien kann bestenfalls ostösterreichische Lösung sein

Wien (19. 05. 2003) - "Die Forderung von Gesundheitsstadträtin Elisabeth Pittermann, eine Isoliereinheit für hochansteckende Patienten, beispielsweise für SARS-Infizierte, in Wien einzurichten, kommt mit unglaublicher Verspätung. Dieses Defizit besteht seit Jahren und sollte der Gesundheitsstadträtin eigentlich bekannt sein. Es ist sehr schade, dass es eines Ereignisses wie SARS benötigt, um die Diskussion um die Isoliereinheit wieder anzuregen. Pittermann hätte längst reagieren müssen", ärgert sich der Wiener VP-Landesparteiobmann, Staatssekretär, Dr. Alfred Finz über die gestrige Aussage der Gesundheitsstadträtin. ****

Auch der Wiener Gesundheitssprecher, Gemeinderat Dr. Johannes Hahn, spricht von einer viel zu späten Reaktion von Stadträtin Pittermann. "Dass es eine solche Isoliereinheit in Wien noch nicht gibt, ist ein sträfliches Versäumnis der Gesundheitsstadträtin. Fachleute haben schon lange davor gewarnt, dass es in Österreich keine adäquate Station für hochansteckende Patienten gibt. Dass wir diese brauchen, ist unbestritten." Hahn weiter: "Auch die Finanzierung ist fraglich. Pittermann stellt sich vor, dass die Kosten dafür vom Bund getragen werden, weil Patienten aus ganz Österreich in Wien behandelt werden sollen. Ich frage mich, wie sie sich das vorstellt, dass hochansteckende Patienten quer durch Österreich transportiert werden. Die Forderung nach einer Isoliereinheit in Wien kann bestenfalls eine ostösterreichische Lösung sein", so Hahn abschließend. (Schluss)

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