SPÖ-Enquete: Broukal - "Es ist fünf Minuten vor Zwölf"

Die Zukunft der österreichischen Universitäten steht auf dem Spiel

Wien (SK) "Die Studienbedingungen an den österreichischen Universitäten sind untragbar. Die Situation wird sich für die Studenten zunehmend verschlechtern und die alleinige Verantwortung dafür trägt Ministerin Gehrer. Handeln Sie Frau Gehrer!" Mit diesen Worten übte SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal am Montag im Rahmen der Enquete "Österreichische Universitäten - Probleme und Lösungen" harsche Kritik an der Budgetkürzungspolitik Gehrers im Bereich der Universitäten. Die Enquete habe die Intention, die Missstände auf den österreichischen Universitäten aufzuzeigen und Lösungsvorschläge zur raschen Verbesserung zu erarbeiten. An der vom SPÖ Klub initiierten Enquete nehmen eine Reihe von Hochschulexperten teil: Zum Thema "Studienbedingungen" diskutieren Lothar Zechlin, Rektor der Universität Graz, Andrea Mautz, Vorsitzende der Österreichischen Hochschülerschaft und die Expertin Martha Eckl von der Arbeiterkammer. ****

Weiters sprechen zum Thema "Zukunft der Universitäten im internationalen Kontext" Bettina Schwarzmayr, Mitglied des Boards der ESIB und Josef Broukal, Wissenschaftssprecher der SPÖ. Zum dritten Punkt "Studieren und Arbeiten" nehmen die VSStÖ Spitzenkandidatin Patrice Fuchs, Alexander Prischl vom ÖGB und Martha Eckl von der AK Stellung. Broukal wies in der Einleitung darauf hin, dass Studierende eine Erwerbstätigkeit neben dem Studium überwiegend als Barriere empfinden. Rund 2/3 aller Studierenden müssen laut Studie zur sozialen Lage der Studierenden dem Broterwerb nachgehen. Dies führe zu einer Verlängerung des Studiums und verbessere keinesfalls die Studienbedingungen, so Broukal. (Forts.) se/mp

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