euroforum:communication - Alkoholwerbung verlangt hohes Verantwortungsbewusstsein bei Produzenten und Werbern

Wien (OTS) - Wie Selbstregulierung von Herstellern und Werbewirtschaft funktionieren können, erläuterte Helmut Wagner, Generaldirektor der Amsterdam Group, einer Lobbygemeinschaft von zehn Produzenten alkoholhaltiger Getränke. Offenheit ist für ihn sehr wichtig: "Was die Alkoholindustrie von vorneherein richtig gemacht hat, war anzuerkennen, dass es negative Effekte bei übermäßigem Konsum geben kann."

Eine ständige Arbeitgruppe befasst sich in der Amsterdam Group mit Selbstregulierung, um möglichen Bedrohungsszenarien, wie Werbebeschränkungen und -verboten aktiv zu begegnen. Neben der WHO beschäftigt sich auch die EU-Kommission mit dem Thema und verlangt den Herstellern den laufenden Nachweis einer funktionierenden Selbstregulierung ab.

"Wir brauchen höheres Verantwortungsbewusstsein beim Marketing für jüngere Zielgruppen", beschreibt Wagner den Goodwill der Branche. Auch die Kooperation mit Werbepartnern wird zunehmend eingefordert. Viele Hersteller unterziehen Kampagnen und Sujets bereits internen Reviews, um ihre Kompatibilität mit Branchen-Verhaltenskodizes sicher zu stellen. Branchenverbände können als Beratungsstellen dienen, um Konsumentenbeschwerden wegen einer Werbelinie zu vermeiden.

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