euroforum:communication - Die Zukunft der PR-Branche im neuen Europa

Wien (OTS) - Chancen, Herausforderungen und Risiken für die PR-Branche erläuterte Jürgen Pitzer, Präsident der Deutschen PR Gesellschaft, anhand der Veränderungen im deutschen Markt. Als herausragende Trends nannte er die Notwendigkeit, mit der europäischen Vielfalt im täglichen Geschäft zurecht zu kommen sowie die zunehmende EU-einheitliche Verrechtlichung, die für die PR-Branche auch Nachteile mit sich bringe. Im Werberecht werde dies etwa am Verbot der Tabakwerbung deutlich, aber auch in der geplanten Gesetzgebung über die Finanzkommunikation.

Deutscher Markt im Umbruch

Die deutsche Marktkommunikationswirtschaft erlebt ihr drittes Konsolidierungsjahr; eine zu Jahresbeginn noch optimistische Grundstimmung macht einer skeptischeren Haltung Platz, da allenthalben Etats gekürzt werden. Auch die Medienkrise hat Auswirkungen - viele freigesetzte Journalisten machen sich als PR-Berater selbstständig. Um den knapperen redaktionellen Nachrichtenraum wird gnadenlos konkurriert. Weiters würden ausgelagerte Teile der Corporate Communications von einigen Unternehmen wieder zurück geholt.

Mittelständische Agenturen, so Pitzer, würden allerdings den Anforderungen mittelständischer Unternehmen gut gerecht. Der Bedarf an Kommunikationsdienstleistungen werden in den nächsten Jahren wieder steigen. Nicht zuletzt, weil Unternehmen bei der Kreditvergabe (Stichwort Basel II) mit guter Informationspolitik punkten können. Aus der EU-Osterweiterung werden sich für deutsche Agenturen ebenfalls Wachstumsimpulse ergeben.

Rückfragen & Kontakt:

Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien
Fachgruppenobmann
Mag. Michael Himmer
Tel.: +43-1-51450 DW 2294, 2295 oder 2296;
Fax: +43-1-512 95 48 2284 oder 51450 2272
werbungwien@wkw.at
Schwarzenbergplatz 14, A-1040 Wien

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEB0009