Tourismussparte lädt zu Symposium über "Zukunft der Tourismusfinanzierung"

Ganztägige Veranstaltung am 12. Juni in der IMC Fachhochschule Krems - Diskussion über "Marketing und Controlling" bei Strategie-Forum in Baden

Wien (PWK304) - Die Banken-Ratings im Umfeld von "Basel II" stehen im Mittelpunkt eines Symposiums, zu dem die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft unter dem Titel "Die Zukunft der Tourismusfinanzierung" am 12. Juni nach Krems lädt.

"Die Veranstaltung bietet die Chance, in konzentrierter Form an nur einem Tag eine breite Palette brandaktueller Informationen zur Tourismusfinanzierung zu erhalten. Basel II kann bekanntlich bedeuten, dass Kredite entweder deutlich teurer werden oder als Finanzierungsquelle überhaupt ausscheiden. Es wird künftig mehr denn je notwendig sein, aktiv und gut gerüstet auf die neuen Entwicklungen zu reagieren", kündigte Spartengeschäftsführer Michael Raffling im Rahmen des derzeit in Baden bei Wien stattfindenden Strategie-Forums für die österreichische Tourismuswirtschaft an.

Bei der Veranstaltung am 12. Juni werden ausgewiesene Experten der Tourismus- und Kreditwirtschaft sowie von Interessensvertretungen, Unternehmensberatern und Wirtschaftstreuhändern aus erster Hand berichten, wie sich KMU darauf vorbereiten können, "um zu den Gewinnern zu zählen". Es sei auch höchste Zeit dazu, betonte Raffling: Auch wenn "Basel II" erst nach 2006 umgesetzt wird, so beginnen die Banken doch schon jetzt mit dem Rating ihrer Kunden.

Bei dem gestern, Donnerstag, und heute, Freitag, im Congress Casino Baden abgehaltenen Strategie-Forum für die Tourismuswirtschaft nahm Raffling als Teilnehmer eines Podiumgesprächs zum Thema "Unternehmensmarketing und Controlling - Ein ungleiches Paar?" Stellung. Wie Raffling ausführte, gelte heute nicht mehr "Alles ist Marketing" (wie in den 70er und 80er Jahren) oder "Alles ist Controlling" (90er Jahre). Vielmehr habe sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine Synthese aus beiden Bereichen die besten Erfolge bringt.

Ein ausgewogenes Zielsystem sei mit einer "balanced score card" (BSC) zu erreichen. Mit Hilfe einer solchen "ausgewogenen Aufstellung" lassen sich die Strategien einer Organisation für alle Beteiligten verständlich darstellen. "Damit ist BSC ein Instrument, um die Kommunikation innerhalb einer Organisation zu verbessern". BSC hilft, so Raffling, "Schnellschüsse" zu vermeiden, welche der gewählten strategischen Ausrichtung widersprechen.

Durch die Verbindung der Ziele mit Kennzahlen und Maßnahmen werde jedes strategische Ziel messbar, bewertbar und beurteilbar. "Ziele, Maßnahmen und Kennzahlen werden klar mit Verantwortlichkeiten verbunden. Dadurch wird konsequentes und erfolgreiches Marketing wahrscheinlicher", erklärte Raffling. Weitere Teilnehmer an der von Casino-Direktor Gerhard Skoff moderierten Podiumsdiskussion am Donnerstag Abend waren Dr. Stefan Gergely (Schloßquadrat Wien), Dr. Manfred Kohl (Unternehmensberater), Peter Peer (Präsident der ÖHV und Direktor der Hotels Mercure Österreich) sowie Rudolf Tucek (Vorstandsdirektor der Österreichischen Verkehrsbüro AG). (hp)

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