euroforum:communcation - Proaktives Handeln gegen Werbebschränkungen gefordert

Wien (OTS) - Glaubwürdigkeit sei ein wichtiges Asset der Werbe-
und Marktkommunikationswirtschaft, betonte Christopher Graham, Präsident der European Advertising Standards Alliance EASA, heute bei der euroforum:communication, einer Konferenz von Vertreter europäischer und nationaler Verbände der Branche, die von der Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien initiiert wurde.

Angesichts steigenden Druck der EU in Brüssel, die Werbewirtschaft stärker zu regulieren, müsse diese sich auf ihre Eigenverantwortung besinnen und sich selbst akzeptable Beschränkungen auferlegen.

Zwar gebe es nur gegen 0,1 Prozent aller Werbeschaltungen Beschwerden von Konsumenten - diese wenigen entfalteten aber schlimme Wirkung. Die wichtigsten Handlungsfelder der Selbstregulierung seien:

  • schutzwürdige Gruppen (besonders Kinder),
  • die Darstellung von Gewalt,
  • Nahrungsmittel (Übergewicht, Diäten...)
  • Alkohol
  • Sicherheitsfragen (Auto..).

Proaktives Handeln gegen Beschränkungen

"Wir müssen Verantwortlichkeit durch eigene Aktivität, wie Ethikcodes, zeigen. Tun wir es nicht, werden Regulatoren auf EU- oder einzelstaatlicher Ebene aktiv", mahnte Graham Eigeninitiative der Branche ein. Die EASA, in der 24 nationale Selbstregulierungsgruppen der Werbewirtschaft aus EU- und Beitrittsländern organisiert sind, biete dafür ein unterstützendes Forum.

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Fachgruppenobmann
Mag. Michael Himmer
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