Kadenbach: Schwere (Führungs)krise im NÖAAB

Funktionäre und Personalvertreter verweigern Spindelegger, Prokop, Schneeberger und Sobotka zu Recht den Gehorsam

St. Pölten, (SPI) - "Die innerparteiliche Diskussion innerhalb des ÖVP-Arbeiter und Angestelltenbundes Niederösterreichs dürfte sich nun zu einer veritablen ‚Führungskrise' auswachsen. Die NÖAAB-Funktionäre verweigern aber zu Recht ihrer mittlerweile völlig abgehobenen und realitätsverweigernden Führungscrew Spindelegger, Prokop, Schneeberger und Sobotka den Gehorsam. Wer sich so weit von dem entfernt hat, was die Menschen wirklich bewegt, kann zwar als ‚Märchenerzähler' und Verteidiger seiner Bundespartei durchs Land ziehen, Gehör wird er aber keines finden", kommentiert SPNÖ-Landesparteigeschäftsführerin LAbg. Karin Kadenbach heutige Aussagen der NÖAAB-FCG-Arbeiterkammerfraktion.****

Damit erweisen sich auch die gestrigen Aussagen der VPNÖ im Rahmen der aktuellen Stunde des NÖ Landtags als Schall und Rauch - Karner, Sobotka, Schneeberger & Co. sprechen offenbar nur mehr für eine kleine Minderheit der schwarzblauen Regierungslobby innerhalb der VP-Niederösterreich. "Die Nagelprobe des NÖAAB wird jedenfalls das Verhandlungs- bzw. das Abstimmungsverhalten ihrer Abgeordneten im Parlament sein. Jetzt zu protestieren und abzulehnen - und dann still und schweigend zuzustimmen - das kennen die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zur Genüge. Erst dann wird man wieder sehen, ob die ÖVP weiterhin gegen die Interessen der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher neue Belastungen und ungerechte sowie unsoziale Kürzungen beschließt - oder ob sie auf den Weg der Vernunft und des Verhandelns zurückkehrt", so Kadenbach abschließend. (Schluss) fa

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