Ambrozy: Was ist jetzt Haiders Versprechen den Abfangjägerkauf zu stoppen noch wert?

Scharfe Ablehnung der Kärntner Sozialdemokraten für Abfangjägerkauf

Klagenfurt (SP-KTN) - Der Kärntner SP-Chef, LHStv. Peter Ambrozy übte heute scharfe Kritik an der Erklärung von Verteidigungsminister Platter und Finanzminister Grasser, 18 Eurofighter für das österreichische Bundesheer um 1,969 Mrd. Euro anzukaufen. "Wie viel ist jetzt das Versprechen Haiders wert, das er vor der Wahl in Kärnten mit plakatieren lies? Haider hat auf Plakaten behauptet er habe den Abfangjägerkauf gestoppt, heute fordere ich ihn im Interesse der ÖsterreicherInnen auf, diesen durch die Ablehnung der Freiheitlichen Abgeordneten wirklich zu stoppen", sagte Ambrozy.

"Von Wahlplakaten, die jegliche Realität entbehren haben die Kärntnerinnen und Kärntner ebenso wenig wie von den unnützen Kampfbombern", formulierte Ambrozy scharf und ergänzte: "wie bitte schön wollen die Freiheitlichen es uns erklären, wenn durch die neuen Budgetbegleitgesetze und die geplante Pensionsreform ÖsterreicherInnen in die Armut gedrängt werden und nicht wissen, wie sie Essen, Miete und Strom bezahlen sollen und durch Selbstbehalte vermutlich schon bald nur mehr zum Arzt gehen können, wenn sie es vor Schmerzen nicht mehr aushalten, während teures Kriegsgerät über Österreich kurvt?"

Was hier gekauft werden solle, habe nichts mit Luftraumüberwachung zu tun", stellte Ambrozy klar. Die 2-Mrd-Eurofighter seien für den Luftkampf und den Luftkrieg konzipiert worden. "Die Bevölkerung spricht sich ganz klar gegen den Ankauf sündteurer und sinnloser Kampfflugzeuge aus und dennoch ignorieren ÖVP und FPÖ den Willen der Bevölkerung klar", schloss Trunk.

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