Pensionen: Bleckmann: Beschluss am 4. Juni ist kein Muss

Wien 2003-05-16 (fpd) Im Zusammenhang mit der Pensionsreform, bezeichnete heute FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann "das sture Festhalten am Dogma 4. Juni" als falschen Weg. Wer sich von vornherein auf Zeitpläne versteife, verhindere positive Verhandlungsergebnisse. Der Weg des runden Tisches hingegen sei der richtige gewesen, erklärte Bleckmann. ****

"Der gestrige runde Tisch war ein erster wichtiger Schritt in Richtung einer Pensionsreform, die Akzeptanz auf breitester Basis hat. Am kommenden Montag erwarte ich mir unter Einbindung aller Sozialpartner, die dann die Möglichkeit haben, endlich ihre Vorschläge auf den Tisch zu legen, einen offenen Dialog. Ohne Zeitdruck, ohne Terminisierungen. Wir Freiheitliche sind verhandlungsbereit", sagte Magda Bleckmann.

Bleckmann hoffe überdies, dass auch beim Koalitionspartner eine ähnliche Einsicht einkehre. Denn, wie Klubobmann Molterer und Finanzminister Grasser, den 4. Juni als heilige Kuh anzusehen, wäre einem positiven Verhandlungsergebnis sicher nicht dienlich. Außerdem stünde dies den viel zitierten ausgestreckten Händen des Bundeskanzlers diametral entgegen. "Ich sehe den kommenden Gesprächen aber positiv entgegen und bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam eine Pensionsreform mit größtmöglichem Konsens zustande bringen werden", so Bleckmann.

Scharfe Kritik übte Bleckmann am realitätsfernen Verhalten der Grünen. "Am gestrigen runden Tisch herrschte unter den Teilnehmern weitestgehend Einigkeit über die grundlegende Notwendigkeit einer Pensionsreform. Nur der Grüne Professor Van der Bellen hat diese bestritten", so Bleckmann. Van der Bellen, Glawischnig und Co täten gut daran, sich konstruktiv am Dialog zur Pensionsreform zu beteiligen und endlich ihre Vorschläge einzubringen, anstatt derart verantwortungslos zu agieren und ständig nur zu raunzen, schloss Bleckmann. (Schluss)

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