NÖAAB-FCG-AK-Fraktion verwahrt sich gegen Untergriffe der ÖAAB-Führung

Wien (OTS) - Zur Stellungnahme der drei stellvertretenden Obleute des NÖAAB, Prokop, Schneeberger und Sobotka, die sich gegen die Politik der NÖAAB-FCG-AK-Fraktion richtet, stellt dessen Vorstand heute fest:

"Die NÖ-AAB-FCG-AK-Fraktion verlangt die Absetzung der Abstimmung zu den Pensionen von der Tagesordnung des Nationalrates vom 4. Juni und verlangt die Einbindung der Sozialpartner bei der Erarbeitung einer Pensionsreform, die diesen Namen auch zu recht verdient. Deshalb haben auch tausende Christgewerkschafter und ÖAAB-Mitglieder, Personalvertreter, Betriebsräte an der Demonstration des ÖGB am 13. Mai teilgenommen.

Die Vorschläge des NÖAAB tragen entgegen der Aussage der drei Stellvertreter Prokop, Schneeberger, Sobotka nicht zu einer fairen Pensionsregelung bei, vielmehr geht es dabei um "Peanuts" um nicht das politische Gesicht zu verlieren. Während es es bei dem Gesetzesentwurf um die existenziellen Verschlechterungen bei den künftigen Pensionen von Millionen von Österreichern geht, beschäftigt sich einer der kosmetischen Vorschläge des NÖAAB mit Verbesserungen für Zeitsoldaten!

Der Vorwurf gegen AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger von "unqualifizierten Zurufen" und "undifferenziertes Protestgeschrei" ist nicht nur falsch, sondern provoziert die Frage, wo denn der ÖAAB bei der Entstehung des Gesetzes zur existenziellen Pensionsverschlechterung war. Fest steht, die ÖAAB-Führung war überhaupt nicht dabei, wurde glatt übergangen.

Die Behauptung der drei Stellvertreter, dass der gesamte NÖAAB hinter Landesobmann Spindelegger steht und der NÖAAB Anwalt und Stimme der Arbeitnehmer sei, ist reines Wunschdenken. Offenbar ist es den Spindelegger-Stellvertretern entgangen, wie sehr sie sich bereits von den Mitgliedern und allen Arbeitnehmern entfernt haben. Nach der Emigration der Arbeiter und Angestellten aus dem ÖAAB, zerbröselt bereits seit einiger Zeit die Loyalität der Kerntruppe des ÖAAB im Öffentlichen Dienst. Seit Wochen protestieren Kindergärtnerinnen, AHS-Lehrer, Pflichtschullehrer, Finanz- und Straßenbedienstete etc. gegen die verschiedensten Belastungen der Regierung, was die abgekapselte Führung des ÖAAB nicht wahrhaben will. Dirnberger: "So wurde ich bei strömendem Regen bei der Demo am Heldenplatz von einer Gruppe von Kindergärtnerinnen aus Niederösterreich begrüßt!"

Wir erwarten uns von einer Vertretung der Arbeitnehmer, als die sich der ÖAAB sieht, eine tatkräftige und effiziente Arbeit und nicht Anbiederung und vorauseilenden Gehorsam als Vasallen und Befehlsempfänger der Parteiführung. Deshalb werden wir auch alle Abgeordneten an ihrem Verhalten bei der Abstimmung im Parlament am 4. Juni messen.Nicht was sie öffentlich erklären oder intern beschwichtigen, sondern einzig und allein ihr Abstimmungsverhalten im Nationalrat ist die Nagelprobe.

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Vizepräsident Alfred Dirnberger
Tel. 01-58883-1959
e-mail: alfred.dirnberger@aknoe.at

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