SCHEUCHER-PICHLER: ÖVP MACHT SICH STARK FÜR FRAUENPOLITIK

Wien, 16. Mai 2003 (ÖVP-PK) Am Rande des Budgetausschusses für Frauen und Gesundheit wies heute, Freitag, ÖVP-Frauensprecherin Elisabeth Scheucher-Pichler erneut auf die Verbesserungen in der Frauenpolitik der Bundesregierung hin. Sie hob besonders die Steigerung des Budgets für Frauenanliegen um elf Prozent und die Erhöhung der Förderung von Frauenanliegen und Projekten um sieben Prozent hervor und wies damit zugleich die Kritik der SPÖ-Bundesfrauenvorsitzenden Barbara Prammer als reine "Oppositionspolitik" zurück.****

"Die Frauenarbeitslosigkeit sank um 1,5 Prozent, die Frauenbeschäftigungsquote in Österreich liegt zehn Prozent über dem EU-Durchschnitt. Diese Zahlen dokumentieren den richtigen Weg der Österreichischen Bundesregierung, und vor allem von Frauenministerin Maria Rauch-Kallat", so Scheucher-Pichler.

Vor allem das Kindergeld, in einer Umfrage von 69 Prozent der Befragten als "sehr gut" bezeichnet, sei ein wichtiger Schritt zur Armutsbekämpfung und Frauenarbeitslosigkeit. Das Kindergeld für alle erleichtere nicht nur den Wiedereinstieg in die Berufswelt, sondern stärke auch das Bewusstsein bei Vätern.

Auch die heutige Kritik an den Pensionssicherungsmaßnahmen der ÖGB-Vizepräsidentin und SPÖ-Abg. Renate Csörgits wies Scheucher entschieden zurück. "Die Anhebung der pensionsbegründenden Kindererziehungszeiten von derzeit 18 auf 24 Monate und die Reduktion des Durchrechenszeitraumes um drei Jahre pro Kind seien wichtige Schritte zur Sicherung der Pensionen für Frauen", entgegnete Scheucher.

Die Abgeordnete wies erneut auf die im Regierungsprogramm festgelegten Schwerpunkte hin. "Information, Beratung und Betreuung von Frauen, Gewaltprävention und Schutz der Opfer sowie die Umsetzung des Gendermainstreamings sind wichtige Maßnahmen des Frauenministeriums", so Scheucher-Pichler. Auch Wiedereinstiegsprogramme für Frauen und eine Sensibilisierungskampagne für Mädchen seien wesentliche Vorhaben des Ministeriums. Drei Viertel aller Mädchen wählen aus nur drei der rund 280 angebotenen Lehrstellen eine aus. Allein schon die Berufswahl trage Schuld am Unterschied an der Einkommensschere zwischen Mann und Frau.

Vorrangiges Ziel dieser Regierung ist die de facto Gleichstellung von Mann und Frau in der Arbeitswelt, "was nach 30 Jahren SP-Frauenpolitik noch immer nicht umgesetzt wurde", schloss die ÖVP-Frauensprecherin.
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