Fußi: Schüsselgate: Lügen, Instraparenz, Schmierenkomödie und Schmiergeldtheater gehen weiter

Fußi: Abfangjägerkauf mutiert zu Schüsselgate und damit größtem Skandal Österreichs

Wien (OTS) - Zur heutigen Presskonferenz über die Beschaffungskosten der Eurofighter meint Rudolf Fußi: "Nationalrat und die Bevölkerung werden von dieser Regierung belogen, ja geradezu hinters Licht geführt. Das Schmiergeldringelspiel drecht sich unendlich schnell, für diesen Preis kriegt man 30 F 16, MIG oder Gripen, doch denen gehts nicht um die Luftraumüberwachung (Anm. Die Kommission stelle einstimmig fest, dass unter 24 Jets keine Luftraumüberwachung funktionieren kann), sondern um ganz andere, viel persönlichere Dinge!"***

Das Verteidigungsministerium sei, so Fußi, bereits am besten Weg sich in ein Ministerium der Lächerlichkeit, Intransparenz und der Lüge zu verwandeln. Fußi: "Gestern hiess es zu meinen Angaben, wonach die 18 Stück 1,953 Mrd Euro kosten würden, "Fußi-Zahlen" kommentiere man nicht einmal. Diesen Blutzern im Minsterium sage ich: "Schnallts Euch alle gut an, ich bin Euch allen auf der Spur und mit den Vorgängen an

denen Ihr beteiligt sied, bin ich noch lange nicht fertig!"

Das erst 2007 geliefert werde, sei ein weiteres Indiz für die Verzerrung des Wettbewerbes und das zugunsten von EADS geschoben wurde. "Zuerst hiess es Lieferung 2004 sei ein Musskriterium, was ein paar Koffer voller Schmiergeld net alles von Muss in "is uns eigentlich eh wurscht"-Kriterien verwandeln können!"

Fußi ist des weiteren sauer auf Luftstreitkräfte Chef Wolf: "Der hat nicht mal die Courage zu sagen, halt, so geht es nicht. Wir brauchen 24 Stück. Nix da, Rückgrat wie ein Barbababa! Dann sagt er noch ganz mitleidig, die Draken gehören 2005 außer Dienst gestellt und jetzt werden sie bis 2007 weiterfliegen. Eine derartige Veräppelung und Irreführung der Öffentlichkeit ist doch ein starkes Stück!"

Zur Standortfrage ist sich Fußi bombensicher, dass Graz-Thalerhof 2007/08 geschlossen wird und alle 18 Eurofighter nach Zeltweg kommen sollen. Fußi: "Die dementieren ja eh alles was ich sage, aber ich sage heute schon, ja es kommen alle 18 nach Zeltweg!"

In Bezug auf die Ausschreibung an sich meint Fußi: "Ich frage mich wofür die ausgeschrieben haben, wenn eh keine Kriterien eingehalten werden müssen. Unter 24 keine Luftraumüberwachnung möglich, wurscht! Lieferung erst ab 2007? Powidl! Keine Truppenreife? Na is doch ghupft wie ghatscht! So agiert diese Regierung. Schüssel eghört nach Timbuktu oder in irgendeine Bananenrepublik, dort machen die es bei Ankäufen so, aber diese Vorgangsweise hat bei uns nichts verloren!"

Fußi meinte weiters, man hätte "besser gleich so ausschreiben sollen: Flieger brauch ma, Schmiergeld woll ma, wer zahlt am meisten und vor allem so, dass es net auffallt?"

Der Initiator des Volksbegehrens gegen Abfangjäger fordert den sofortigen Abbruch der Verhandlungen: "Der Vertragsabschluss muss einmal verhindert werden, wenn die Hersteller des "Icb stürz sogar in Spanien ab und gehöre zu einem Teil Saddam Hussein"-Eurofighters ohnehin erst 2007 liefern können, dann braucht es eine Unterschrift erst 2004. Außerdem was ist das für ein Vertragspartner, der nicht einmal eine Ausschreibung einhalten kann?"

Zu den Gegengeschäften merkte Fußi an, "dass er froh sei, dass Bartensteins Frau sein Unternehmen führe, denn als Unternehmenschef, der an den Quark von 200% Gegengeschäften glaubt, ist dieser Herr ungeeignet. " Lustig findet Fußi überhaupt die ganze Inszenierung der Pressekonferenz: "Die drei Herren sind dort gsessn, wie Ehemänner die gerade von der Geliebten heimkommen und ihrer Frau treuherzig versichern, es sei doch alles bestens und es gebe keine Geheimnisse, doch alle haben heute gemerkt, wie die sich fühlen müssen, bei dieser Beschaffung: Schuldig und als Exekutoren der unpackbaren Politk des Hietzinger Napoleons!"

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Rudolf Fußi
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