Csörgits zu Fischler: Das Informationsproblem liegt bei der Regierung nicht bei der Bevölkerung!

Wien (SK) Als "nicht sehr gut informierten Zuruf" wies heute SPÖ-Abgeordnete Renate Csörgits die Aussagen von EU-Kommissar Fischler - "Verzögerungen bei der Pensionsreform seien nicht sinnvoll" - zurück. Die SPÖ tritt nicht für eine Verzögerung ein, sondern für eine Pensionsreform, die eine lebenssichernde Basis im Alter darstellt. "Bei einer derart umfassenden Reform für die Zukunft aller ÖsterreicherInnen darf es auf ein paar Monate nicht ankommen", so Csörgits. Opposition und Sozialpartner seien jedenfalls bereit zu Verhandlungen, wenn diese ernst genommen und zu Verbesserungen für die Betroffenen führten. ****

Das Informationsproblem liegt nicht bei der Bevölkerung wie Fischler ausführte, sondern bei der Regierung, sagte Csörgits. Die Österreicherinnen und Österreicher spüren, dass es bei dieser Pensionsreform um nichts anderes als Kürzungen geht und wollen mit den Demonstrationen ihrer Sorge Ausdruck verleihen", betonte Csörgits. Fischler bezieht sich in seinem Interview mit den "Salzburger Nachrichten" auf den früheren sozialen Konsens mit den Sozialpartnern. Dazu die Abgeordnete: "Die schwarz-blaue Regierung hat diesen österreichischen Weg verlassen. Das sollte auch EU-Kommissar Fischler bedenken, bevor er derartige Aussagen macht." (Schluss) wf/mm

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