Cap: Ferrero soll Geld für PR sparen und für humanitäre Hilfe ausgeben

Wien (sk) - Es ist eine Selbstverständlichkeit und daher zu begrüßen, dass Österreich nun humanitäre Hilfe für Kinder, die im Irak-Krieg verletzt wurden, leistet, stellte der geschäftsführende SPÖ-Klubobmann Josef Cap Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ fest. Weniger selbstverständlich sei allerdings der PR-Rummel, den die Außenministerin in diesem Zusammenhang um ihre eigene Person zu entfachen versuche. In diesem Zusammenhang sei die Frage zu stellen, ob es wirklich nötig sei, dass Ferrero-Waldner nach Jordanien, Saudi-Arabien und Kuwait jette, um elf irakische Kinde höchstpersönlich nach Österreich zu geleiten. Und ob die Kosten für diese PR-Aktion nicht gespart und besser für weitere humanitäre Aktionen verwendet hätten werden können.

Cap verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass es nicht nur zigtausende Verletzte als Folge dieses Krieges gebe, sondern dass nach Angaben der UNO nun 60 Prozent der 23 Millionen Iraker zur Gänze auf Lebensmittellieferungen angewiesen seien um zu überleben, also jedwede Hilfe die geleistet werden könne, auch geleistet werden müsse. (Schluss) ml/mp/mm

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