Haupt zur Behandlung irakischer Kinder: Helfen ist Österreichs Auftrag in einer friedlichen Welt

Wien (VK/BMSG/OTS) - Elf irakische Kinder, die heute Nachmittag
in Wien landen, werden in österreichischen Spitälern medizinische Behandlung erhalten. Für Vizekanzler Mag. Herbert Haupt bedeutet dieses Hilfsangebot den Beginn einer umfassenden Hilfskampagne, aber auch eine Folgemaßnahme bisheriger Bemühungen: "Bereits vor einem Jahr haben der Kärntner LH Dr. Jörg Haider, Gesundheitsstaatssekretär Univ.-Prof. Dr. Reinhart Waneck und ich die Notwendigkeit zur humanitären Hilfe im Irak erkannt. Umso mehr freut es mich heute, dass diese Aktion nun weitergeführt wird. Mein Dank ergeht an dieser Stelle an die Außenministerin Dr. Benita Ferrero-Waldner und an alle Landeshauptleute, die sich bereit erklärt haben, die irakischen Kinder in ihren Spitälern versorgen zu lassen. Einmal mehr zeigt sich, dass Helfen Österreichs Auftrag in einer friedlichen Welt ist." ****

Die Hoffnung auf ein friedliches Dasein im Irak liege in den Kindern, die, so der Vizekanzler, wie in allen Kriegen die Hauptleidtragenden der Auseinandersetzungen gewesen seien. Er forderte daher auch die internationale Staatengemeinschaft auf, sich den österreichischen Maßnahmen anzuschließen, und ebenfalls humanitäre Hilfe einzuleiten. "Österreich nimmt einmal mehr die Vorreiterrolle ein, wenn es um Hilfe geht. Es ist bezeichnend, dass Österreich als erstes Land verletzte Kinder aus dem Irak ausfliegen lässt", betonte Haupt.

Eine behütete Jugend, aufgewachsen in psychischer, physischer und sozialer Sicherheit sei die Grundvoraussetzung für die gesicherte Zukunft einer Gesellschaft. Krieg, Leid, Tod und Zerstörung, mangelnde Betreuung und fehlende medizinische Versorgung seien nicht nur inhuman, sondern würden in erster Linie Kinder und Jugendliche treffen, schloss der Vizekanzler. (Schluss) bxf

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