Khol: Reformen kommen auf alle Fälle

Durch Zuwarten, Verschieben und Drüberpflastern werden Probleme immer größer

Wien, 15. Mai 2003 (ÖVP-PD) "Es ist das erste Mal, dass der Obmann der Volkspartei aus eigener und mit unserer Kraft Bundeskanzler der Republik ist. Heute geht es um die Heimat Österreich, nicht um die Partei. Heute geht es um das Land und hier gilt in der Volkspartei ein Satz von Alois Mock: 'In der Liebe zu Österreich soll uns niemand übertreffen'", sagte heute, Donnerstag der Präsident des Nationalrates, Dr. Andreas Khol in seinen einleitenden Worten zur "Rede zur Lage der Nation".****

"Ich möchte all jenen, die in dieser Heimat Österreich Verantwortung tragen und dieses Land gestalten und gestaltet haben, Dank sagen. Wir stehen gut da", sagte Khol. Jeder Stillstand allerdings wäre sofort ein Rückschritt. Daher sei die ständige Bewegung ein absolutes Gebot. "Natürlich nicht Reform um jeden Preis, aber nur mit Zuwarten, Verschieben und Drüberpflastern werden die Probleme immer größer", so der Nationalratspräsident. Dies erinnere ihn an den Herrn Karl, wie Qualtinger gesagt habe, "es ist süß im Mund und es vergeht die Zeit". Dies sei das Motto jener, die nicht bereit seien, zur richtigen Zeit, die richtigen Reformen zu machen. Die Aufgabe der ÖVP sei es, die richtige Mischung zwischen Reform und Bewahren zu finden.

"Wir Christdemokraten haben einen klaren Kompass, den Kompass unserer vier Grundwerte: Solidarität, Subsidiarität, Personalität und Nachhaltigkeit", sagte Khol. Wenn man heute Bilanz ziehe, dann könne er sagen: Wir stehen gut da. "Die Geburtenzahl steigt, wir haben eine Rekordbeschäftigung und einen Rekordexport. Wir stehen an der ersten Stelle was Lebensqualität, persönliche Sicherheit und das Gesundheitssystem betrifft", so Khol.

"Die Reformen kommen auf alle Fälle. Entweder wir oder die anderen machen sie. Sie sollten nach unserem Leitspruch und nach unserem Kompass gehen", meinte der Nationalratspräsident. "Heute ist ein Lostag in der Republik, ein runder Tisch findet statt. Ich erwarte von jedem Funktionär und von jedem Mandatar, der dort teilnimmt, ein kluges Verhalten", bekräftigte Khol.

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