Grüne/Moser: Mieterhöhungspläne der Regierung weitere Kostenlawine für junge Menschen

Nächste Husch-Pfusch-Aktion zum Abbau sozialer Standards

Wien (OTS) Der von Finanzminister Grasser geplante Verkauf der bundeseigenen Wohnungen zur kurzfristigen Budgetentlastung zieht langfristige Belastungen für Wohnungssuchende und NeumieterInnen in Genossenschaftswohnungen nach sich, warnt die Bautensprecherin der Grünen, Gabriela Moser. Der am Markt erzielbare Preis liege weit unter dem Wert und könne nur mit kostensteigernden Mietrechtsänderungen erzielt werden. Dies zeigen jetzt die Pläne der Regierungsparteien zur Änderung der Wohnungsgesetzgebung, die noch vor Sommer beschlossen werden sollen und bis zu 60-prozentigen Anhebung der Mieten führen werden. "Dies wird die nächste Husch-Pfusch-Aktion zum Abbau sozialer Standards in Österreich," kritisiert Moser.

Der Wohnungsmarkt leidet derzeit bereits unter rückläufigem Neubau, was sich preistreibend auswirkt, nun soll auch noch der Bestand von kostengünstigen Altwohnungen jährlich um 36.000 vermindert werden. Die Angleichung der Mieten bei Neuvermietung von Genossenschaftswohnungen an den jeweiligen geltenden Bundesländer-Richtwert belastet gerade wohnungssuchende junge Menschen, die derzeit auch Opfer der Pensionsreform sind. "Der Neo-VP-Bautensprecher Großruck demaskiert sich bereits mit Amtsantritt als Preistreiber im Genossenschafts- und als Dampfplauderer im Neubau- und Klimaschutzbereich, denn er bleibt für die Klärung der Finanzierungsfrage schuldig", so Moser.

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