Neuer Sitz für zwei Anwaltschaften in St. Pölten

Eröffnung im "Tor zum Landhaus"

St. Pölten (NLK) - Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop eröffnete heute mit einem "Würfelfest" im "Tor zum Landhaus" in St. Pölten den neuen Sitz der NÖ Kinder & Jugend Anwaltschaft und der NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft. Wegen des Schlechtwetters wurde kurzfristig in das St. Hippolythaus in der Innenstadt ausgewichen. Auch Landesrat Emil Schabl überbrachte Grußworte zur Eröffnung, die von SiebererRabl & Company und einer Breakdance-Gruppe aus Wiener Neustadt umrahmt wurde.

Die NÖ Kinder & Jugend Anwaltschaft mit Mag. Gabriela Peterschofsky an der Spitze will bessere Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche schaffen. Zudem will man Informationsveranstaltungen und Projekte über Angelegenheiten durchführen, die für Kinder und Jugendliche besonders bedeutend sind. Auch sollen Gesetzesbestimmungen, Verordnungen und sonstige Rechtsvorschriften aus der Sicht der Kinder und Jugendlichen begutachtet werden.

Die NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft mit Dr. Gerald Bachinger an der Spitze ist eine unabhängige, weisungsfreie Einrichtung des Landes Niederösterreich, die der Verschwiegenheit unterliegt. Sie soll über die Patientenrechte informieren und beraten. Bei Streitfällen ist ihre Vermittlung gefragt. Sie unterstützt die Patienten, nach Behandlungsfehlern eine außergerichtliche Schadensbereinigung zu erreichen.

Man bekenne sich in Niederösterreich grundsätzlich dazu, dass in Spitälern und anderen Einrichtungen Fehler gemacht werden können, dass aber der Patient das Recht haben müsse, Gerechtigkeit einzufordern, sagte Schabl. Der "Glaswürfel" solle symbolisch die Transparenz, die dort angeboten wird, vermitteln.

Die Rechte der Patienten und Pflegebedürftigen umfasse landesweit alle Heime, Spitäler und andere Einrichtungen. Dazu seien, so Prokop, in Niederösterreich die Heimverträge für ältere Menschen und deren Wohnrechte verbrieft. Gerade der "Würfel", so Prokop, biete den beiden Anwaltschaften viele Vorteile wie eine leichte Erreichbarkeit in unmittelbarer Nähe des Landhauses. Damit solle auch die Schwellenangst reduziert werden.

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