Lopatka: Europa - Österreich in der Mitte

Kraft und Courage, um Reformvorhaben anzupacken

Wien, 15. Mai 2003 (ÖVP-PK) "Es ist jedes Jahr aufs Neue überwältigend, welchen Zuspruch unsere Einladung zur Rede zur Lage der Nation unseres Bundeskanzlers und Bundesparteiobmannes Dr. Wolfgang Schüssel erfährt", sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka anlässlich der "Rede zur Lage der Nation". Dies sei ein Zeichen des Vertrauens und des Zuspruches für die Arbeit für die Zukunft des Landes. ****

Der 15. Mai sei nicht bloß ein Datum, an dem die ÖVP-Parteichefs seit nunmehr mehr als zwanzig Jahren zur Lage der Nation einladen, Stellung beziehen und Perspektiven aufzeigen. Die Zahlen 15, 5, 55 stehen in einer einprägsamen Weise für den 15. Mai 1955." Dieser Tag hätte die endgültige Anerkennung Österreichs als freien und unabhängigen Staat markiert. "An diesem Tag ist der Staatsvertrag zur Wiederherstellung eines unabhängigen und demokratischen Staates Österreich von den vier alliierten Außenministern und Leopold Figl unterzeichnet worden", so Lopatka.

"Diese besondere Veranstaltung zu organisieren, entwickelte sich für die Österreichische Volkspartei bereits unter Bundesparteiobmann Alois Mock zu einer guten Tradition", sagte Lopatka. Die ÖVP wolle diese Tradition gerne fortsetzen. Vor genau zwanzig Jahren, 1983, habe Alois Mock in seiner Rede bereits die Versöhnung zwischen Ökonomie und Ökologie vorgestellt. Schon damals habe die ÖVP auf das Prinzip Nachhaltigkeit für ihr politisches Handeln gesetzt. Bundesparteiobmann Josef Riegler habe danach sein Modell der Ökosozialen Marktwirtschaft präsentiert, das auch Eingang in das Parteiprogramm gefunden hätte.

"Auch mit der großen Aufgabenstellung Europa ist dieser 15. Mai immer eng verbunden gewesen. Am 15. Mai 1994 war es Bundesparteiobmann Erhard Busek, der - knapp einen Monat vor der Volksabstimmung am 12. Juni mit 66 Prozent der JA-Stimmen der Österreicherinnen und Österreicher für einen Beitritt zur Europäischen Union - Europa ins Zentrum seiner Ausführungen gestellt hat", so der ÖVP-Generalsekretär.

"Auch das diesjährige Motto der 'Rede zur Lage der Nation':
'Europa - Österreich in der Mitte' bringt zum Ausdruck, dass die größer werdende Europäische Union unser Österreich wieder mehr in die Mitte dieses Kontinents rückt", meinte Lopatka. Europa sei die Zukunft und die Zukunft liege der Volkspartei am Herzen. Mit dem Wort Zukunft verbinde er nicht nur die nächsten Jahre, sondern auch die Sicherung der Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder. Darin sehe er die Hauptaufgabe der politischen Arbeit.

Man könne sich freuen, dass von Generation zu Generation in der Republik die Menschen im Schnitt um drei bis vier Jahre älter werden. Das sei etwas, was sehr optimistisch stimmen könne. "Gleichzeitig müssen wir aber auch die Kraft und die Courage haben, auf diese demografische Entwicklung entsprechend zu antworten und Reformvorhaben anzupacken, um unserer Verantwortung für die Zukunft gerecht zu werden", so Lopatka.

Der 24. November 2002 sei ein Tag, den man sicherlich nicht so rasch vergessen werde. An diesem Tag sei die Österreichische Volkspartei zur stärksten Kraft in der Republik von den Wählerinnen und Wählern gewählt worden. "Wir sind mit einem großen Vertrauen ausgestattet worden, das sich auch darin zeigt, dass wir wieder den ersten Präsidenten im Nationalrat stellen", so der ÖVP-Generalsekretär abschließend.

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