Stenzel: Peinliche Ilgenfritz-Mäkelei verdient Mitleid

EP-Beobachter fügen sich in EP-Arbeit gut ein

Straßburg/Wien, 15. Mai 2003 (ÖVP-PK) "Die Aussagen des freiheitlichen Europaparlamentariers Ilgenfritz über die Beobachter aus den Beitrittsländern zeugen ausschließlich von Ignoranz und Unwissenheit", sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Delegationsleiterin Ursula Stenzel in Strassburg. "Es ist allgemein anerkannt, dass die Aufnahme der Beobachter ein Jahr vor dem tatsächlichen Beitrittsdatum positive Auswirkungen auf die Einarbeitung und Gewöhnung der zukünftigen Parlamentarier an ihre Arbeit im Europäischen Parlament haben wird", so Stenzel. ****

Im Gegensatz zu Ilgenfritz könnten die Beobachter auch an einer Vielzahl von Fraktions- und Arbeitsgruppensitzungen teilnehmen und täten dies auch. "Die angeblichen Beobachtungen Ilgenfritz' decken sich nicht mit der Realität. Die insgesamt 69 Beobachter, die unsere Fraktion als größte Fraktion des Hauses weiter gestärkt haben, fügen sich sehr gut in unsere Arbeitsabläufe ein. Und dass der essen muss, der auch fleißig arbeitet, daran wird Herr Ilgenfritz hoffentlich nichts auszusetzen haben", sagte Stenzel.

Für schäbig hält die ÖVP-Europaparlamentarierin den unzulässigen Konnex zwischen der Vorbereitung der Erweiterung durch die Aufnahme der Beobachter und den finanziellen Rückflüssen aus dem EU-Haushalt. "Erst vor wenigen Tagen bemitleidete Kollege Kronberger die Straßburger Bürgermeisterin Keller zu Recht für ihr peinlich mangelndes politisches Gespür. Diese Aussage gilt eins zu eins auch für Herrn Ilgenfritz", so Stenzel abschließend.

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