Swoboda: Ilgenfritz-Kritik an EP-Beobachtern ist billigster Populismus

Wien (SK) "Ausgerechnet ein Europaabgeordneter, der bisher nicht gerade durch besonderen Fleiß aufgefallen ist, fühlt sich berufen, über die Observer aus den neuen Mitgliedstaaten ein absolut inakzeptables Urteil zu fällen." Hannes Swoboda, SPÖ-Delegationsleiter im Europäischen Parlament, wundert sich über die "verzerrte Wahrnehmung" des FP-Mandatars Ilgenfritz, der behautet hatte, die Beobachter aus den Beitrittsländern wären im EP mehr in Kantine als bei öffentlichen Sitzungen anzutreffen. ****

"Nur weil Ilgenfritz offenbar in anderen Ländern wenig Freunde hat, glaubt er jetzt, dieses Manko durch populistische Kritik wett machen zu müssen. Er gehört keiner Fraktion an und kann daher auch nicht beobachten, wie die Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen wirklich abläuft. In der SPE-Fraktion können wir jedenfalls enormes Interesse und eine rege Teilnahme bei allen Sitzungen feststellen", erklärte Swoboda am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Swoboda weiter: "Hätte Ilgenfritz ebenfalls Kollegen, die er in die politische Arbeit des Europäischen Parlaments einführen müsste, dann hätte er wenigstens etwas Sinnvolles zu tun und könnte sich unnötige Kritik sparen." (Schluss) wf/mm

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