SPÖ-Lettner: "Frauen sehen sich durch die Pensionsreform in die Altersarmut gedrängt!"

Wien (SPW-K) - Die Pensionsreform war auch heute wieder Thema
Nummer 1 bei den AnruferInnen am Servicetelefon der SPÖ-Wien. "Besonders Frauen um die 50 waren es, die sich große sorgen um ihre Pension machen, wenn diese Reform zum Tragen kommt. Sie fürchten nicht nur in die Altersarmut gedrängt zu werden sie fürchten auch um die Zukunft ihrer Töchter, weil von einer Sicherung der Pension in der Zukunft keine Rede sein kann, vielmehr sind massive Kürzungen zu erwarten", sagte die Leopoldstädter Gemeinderätin Ursula Lettner gegenüber dem Pressedienst der SPÖ-Wien.****

Lettner verwies darauf, dass Frauen von der Pensionsreform besonders stark betroffen seien, da sie nicht nur über ein niedrigeres Einkommen im Alter verfügen, sondern sie seien auch von bestimmten Kürzungsmaßnahmen der Reform besonders betroffen. Die schrittweise Ausweitung des Durchrechnungszeitraumes treffe Frauen besonders stark, Frauen die wegen der Kinderbetreuung teilzeitbeschäftigt seien, würden benachteiligt.

"Breits jetzt ist die Versorgung von Frauen im Alter sehr niedrig. Mit einer durchschnittlichen Alterspension von Frauen von 647 Euro bei den Neuzugängen ist die Pensionshöhe um 63 Prozent niedriger als jene von Männern. Vor diesem Hintergrund bedeutet die Kürzung der Pensionshöhe eine massive Belastung niedriger Pensionen", unterstrich Lettner.

"77 Prozent aller Frauen zwischen dem 25 und 49. Lebensjahr sind berufstätig, in diesen Jahren bekommen die Frauen ihre Kinder. Die Regierung ist aber nicht in der Lage auf die Bedürfnisse berufstätiger Mütter einzugehen. Die Frauen haben angst, Angst um ihre Zukunft und die Zukunft ihrer Kinder und sie haben das berechtigte Gefühl von dieser Regierung massivst benachteiligt zu werden", sagte die SPÖ-Gemeinderätin abschließend. (Schluss)

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