Landauer: KSN erleichtert Situation pflegender Angehöriger

Wien, 2003-05-15 (fpd) – Anlässlich des Welttags der Familie verwies die Obfrau des Vereins Kleine Soziale Netze (KSN), Stadträtin Karin Landauer, auf das Projekt "Die Lichtung", das die Situation Angehöriger, die ihre Familienmitglieder pflegen, erleichtern soll. "540.000 von 600.000 pflegebedürftigen Menschen werden in der Familie betreut. 80 Prozent der Hauptbetreuungspersonen sind Frauen", erklärte Landauer. ****

Das Pilotprojekt der Kleinen Sozialen Netze wird vom Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen (BMSG) unterstützt und gefördert. Die Mitarbeiterinnen der KSN, die speziell ausgebildet wurden, besuchen die pflegenden Angehörigen zu Hause und haben ein offenes Ohr für ihre Probleme. Sich auszureden hilft schon sehr oft den Druck zu vermindern, eine andere Sichtweise zu den vorhandenen Problemen kann dadurch entstehen. Alleine neuerliches Verständnis, Hilfe und Anteilnahme können erleichternd wirken und neue Hoffnung kann entstehen.

Karin Landauer: "Wir hoffen, mit dieser Maßnahme den pflegenden Menschen eine kleine Unterstürzung bei ihrer psychisch und physisch schwierigen Aufgabe geben zu können". (Schluss) lb

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