SPÖ-Strobl: Bund soll sich für die Sanierung von Baudenkmälern stärker engagieren

Wirtschaftssprecher der Wiener SPÖ begrüßt Nettig-Vorschlag -Maßnahmen, die Wirtschaft stärken und Arbeitsplätze sichern, immer willkommen

Wien (SPW-K) - Erfreut über den vom Präsidenten der Wirtschaftkammer Wien, Walter Nettig, unternommenen Vorstoß, mehr Geld für die Sanierung von Baudenkmälern aufzubringen, zeigte sich Donnerstag der Wirtschaftssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Kommerzial Fritz Strobl. In einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien, begrüßte der Mandatar ausdrücklich diese Initiative. "Alles was in den derzeit konjunkturell so schwierigen Zeiten auch der Belebung der Bauwirtschaft und damit der Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen dient, ist herzlich willkommen", hob Strobl hervor. ****

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen wies Strobl darauf hin, dass der Nettig-Vorstoß vor allem an die Adresse der Bundesregierung, die auch in diesem Bereich säumig sei, gerichtet wäre. Würde der Bund, so Strobl, seine Förderungen an jene Wiens für die Sanierung von Baudenkmälern anpassen, wäre schon ein erster, wichtiger Schritt getan. Auch den Vorschlag des Wiener Wirtschaftskammerpräsidenten, gesetzliche Rahmenbedingungen für die steuerliche Absetzbarkeit von diesbezüglichen Förderungen zu schaffen, bezeichnete Strobl als "eine ausgezeichnete Idee". Damit könnten zusätzliche private Mittel für die Sanierung von Baudenkmälern lukriert werden. "Die Maßnahmen müssten aber rasch geschehen, um entsprechend zu wirken. Finanzstaatssekretär Finz sollte sich die Vorschläge seines Parteifreundes jedenfalls zu Herzen nehmen und entsprechende Schritte setzen", meinte Strobl abschließend. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Kub, Rathaus, Presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10002